WikiDer > Entlastungsenergie
Das Entlastungsenergie ist in der Physische Geographie ein Maß dafür Linderung eines bestimmten Gebietes. Hochreliefbereiche, wie z Bergketten, haben eine höhere Reliefenergie als Bereiche mit niedrigem Relief, wie z Ebenen. Die Reliefenergie ist der größte Höhenunterschied in einem Gebiet mit einem gegebenen Oberfläche (normalerweise in Metern pro Quadratkilometer) oder der Höhenunterschied über eine bestimmte Entfernung (normalerweise in Metern pro Kilometer).
Der Begriff der Entlastungsenergie wurde bereits 1894 von Albrecht Penck. Die folgende Einteilung nach Meter Höhenunterschied pro Quadratkilometer wurde eingeführt von Barsch & Caine (1984):
- Hochgebirgssystem ("hohe Berge"): ca. 500 m/km² oder mehr
- Gebirgssystem ("Mittelgebirge"): ca. 200 m/km²
- bergiges Gelände ("niedrige Berge"): ca. 100 m/km²
- hügeliges Gebiet ("Hügelland"): ca. 50 m/km²
Diese Einteilung hat den Nachteil, dass sie nichts über die Klima oder der Vegetation Der Fläche. Auch ein Zusammenhang zwischen der Reliefenergie und der Höhe einer Fläche ist nicht ersichtlich. Einige hochgelegene Gebiete, wie z Tibetanische Hochebene oder der Südamerikaner altiplano haben relativ wenig Erleichterung. Andererseits weisen einige relativ niedrige Gebirgszüge ein relativ hohes Relief auf, wie z Skandinavisches Hochland oder der Seealpen im Grenzbereich zwischen Frankreich und Italien.
Ziel
Die Entlastungsenergie ist hauptsächlich ein nützliches Maß, um zu bestimmen, wie anfällig ein Gebiet für Erosion.
Literatur
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