WikiDer > Reserveauftrieb
Auftrieb reservieren (Englisch: Reserveauftrieb, totwerke oder Oberwerkwork) ist das Volumen des umschlossenen Raums, der über Wasser liegt.[1]
Das Gesetz des Archimedes besagt, dass ein untergetauchter Körper einen Aufwärtsschub erfährt, der dem Gewicht der verdrängten Flüssigkeit entspricht. Nur der untergetauchte Teil (auch genannt Carene, Quickworks oder Unterwasserschiff bezeichnet) des Schiffes bietet somit Auftrieb.
Ein Schiff wird immer geschlossene Räume haben, die nicht unter Wasser sind, aber Reserveauftrieb bieten können, wenn das Schiff extra beladen ist. Wenn ein Raum nicht geschlossen ist, kann er keinen Auftrieb bieten. Aus diesem Grund zählen Freiflächen nicht zum Reserveauftrieb eines Schiffes.
Gründe, warum ein Schiff einen Reserveauftrieb braucht:
- Dies kann wichtig sein, wenn ein Schiff in Eisgebieten fährt und wo erhebliche Mengen an Eisbildung das Schiff zusätzlich belasten können. Auch andere Niederschlagsformen können das Schiff stark belasten. Um ein Sinken des Schiffes zu verhindern, ist ein Reserveauftrieb erforderlich.
- Wenn ein Schiff in rauer See fährt, braucht es zusätzlichen Auftrieb, um schnell wieder aus dem Wasser zu steigen.[2]
- Bildet sich in dem unter Wasser stehenden Teil des Rumpfes ein Loch, verliert das Schiff plötzlich viel Auftrieb. Bei erheblichen Wassereinbrüchen könnte das Schiff sogar wieder sinken. Dies kann durch einen ausreichend großen Reserveauftrieb ausgeglichen werden.
Ausdrücke der Reserveauftriebskraft:[1]
- Reserveauftrieb kann als Volumen ausgedrückt werden
- Der Reserveauftrieb kann auch als Prozentsatz des Gesamtvolumens eines Schiffes ausgedrückt werden