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Richard Knoch (Mörschlitz, jetzt Teil von Schleiz, 18. November1877 – spandau, 25. Januar1969) war ein DeutscheKomponist, Dirigent und Musiker.
Lebenszyklus
Nach dem Studium wurde Knoch Mitglied des Städtischen Orchesters in Bautzen. 1896 wurde er Mitglied der Militärkapelle der 2. Thüringer Infanterieregiment Nr. 32 im Meinungen.[1] Er studierte auch an der Musikschule im Berlin und erhielt das Diplom als Musikmeister. 1910 wurde er Kapellmeister der Militärkapelle des Pionierbataillons Nr. 3 in Spandau, heute ein Bezirk von Berlin. 1920 gründete er sein eigenes ziviles Blasorchester, wurde aber 1935 reaktiviert und wurde Dirigent der Militärmusikkapelle des Infanterieregiments Nr. 69 in Hamburg-Wandsbek, wo er 1936 zum Stabsmusikmeister befördert wurde.[1] Zwischendurch war er auch Dirigent der Blaskapelle der Stahlhelm-Bundeskapelle Landesverband Groß-Berlin, mit dem er mehrere Aufnahmen gemacht hat Langspielplatte gepflegt.[2]
Er arbeitete auch als Komponist und schrieb Märsche und Tänze für Blasorchester.
Kompositionen
Arbeiten für eine Konzertband
- - Märkische Kolonnen
- - semper talis
- - Temperament im Regiment
- - Tempo 114
- - Beachtung! Augen richtig
- - Die Fahnen hoch [März]
- - Vorwärts - aufwärts! [Flyer März]
Literaturverzeichnis
- Wolfgang Suppan, Armin Suppan: Das Neue Lexikon des Blasmusikwesens, 4. Auflage, Freiburg-Tiengen, Blasmusikverlag Schulz GmbH, 1994, ISBN 3-923058-07-1
- Joachim Töche Mittler: Armeemärsche, 1. Teil - Eine historische Plauderei zwischen Regimentsmusiken und Trompeterkorps rund um die deutsche Marschmusik, 2. Auflage, Neckargmünd, Kurt Vowinckel Verlag, 213 S.
- Arthur Katzenstein: Stabsmusikmeister Richard Knoch, in: Mitteilungsblätter "Deutsche Gesellschaft für Militärmusik e.V." 3. Jahr-Nr. 7. Juni 1980, S. 1
- Arthur Katzenstein: Zeitungsberichte zu Jubiläen von Richard Knoch , in: Mitteilungsblätter "Deutsche Gesellschaft für Militärmusik e.V." 3. Jahr-Nr. 7. Juni 1980, S. 7
- Paul Frank, Wilhelm Altmann: Kurzgefasstes Tonkünstler-Lexikon : für Musiker und Freunde der Musik, Regensburg: Gustave Bosse, 1936, 730 S.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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