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Rik Boel | ||||
| Vollständiger Name | Henri Joseph Boel | |||
| Geboren | Zehner, 5. September1931 | |||
| Verstorben | Zehner, 13. November2020 | |||
| Wahlkreis | ||||
| Region | ||||
| Land | ||||
| Party | BSP / SP | |||
| 4. Vorsitzender des Kulturrates der Niederländischen Kulturgemeinschaft, später Flämischer Rat | ||||
| Ernennung | 24. April1979 | |||
| Schlussendlich | 22. Dezember1981 | |||
| Vorgänger | Maurits Coppieters | |||
| Nachfolger | Jean Pede | |||
| Funktionen | ||||
| 1959 - 1986 | StadtratZehner | |||
| 1965 - 1977 | Bürgermeister Zehner | |||
| 1965 - 1981 | Mitglied des Parlaments | |||
| 1971 - 1980 | Mitglied Kulturrat der Niederländischen Kulturgemeinschaft | |||
| 1973 - 1977 | Fraktionsvorsitzender Kulturrat der Niederländischen Kulturgemeinschaft | |||
| 1977 - 1979 | Innenminister | |||
| 1979 - 1980 | Vorsitzende Kulturrat der Niederländischen Kulturgemeinschaft | |||
| 1980 - 1986 | Mitglied Flämischer Rat | |||
| 1980 - 1981 | Präsident des Flämischen Rates | |||
| 1981 - 1986 | Senator | |||
| 1983 - 1986 | Bürgermeister Tienen | |||
| 1986 - 2001 | Richter Schiedsgericht | |||
| 2001 | Vorsitzender der Niederländischen Sprachgruppe Schiedsgericht | |||
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Henri Joseph (Rik) Boel (Zehner, 5. September1931 - Dort, 13. November2020) war ein BelgierPolitiker für die BSP und Ehrenpräsident der Schiedsgericht.
Lebenszyklus
Boel promovierte 1954 als Doktor der Rechte zum Katholische Universität Löwen. Anschließend arbeitete er als PraktikantAnwalt beim Anwalt Franz Tielemans, Vertreter des Volkes und Bürgermeister von Löwen. Voraussetzung für sein Praktikum war, dass er sich politisch für die sozialistische Partei in Tienen. Nach seiner Teilnahme an der Kommunalwahlen 1958 er kam in die Gemeinderat von Zehner mit Recht. Danach blieb er bis 1986 Ratsmitglied, mit Ausnahme von 1977-1979, als er Innenminister war. Er war dann befugt, den Gemeinderat zu beaufsichtigen, und das war daher mit einem Sitz im Gemeinderat nicht vereinbar. 1965 erhielt er ein Mandat als Bürgermeister dieser Stadt. Diese Position hatte er bis 1977 und erneut von 1983 bis 1986 inne.[1] Am 23. Mai 1965 wurde er zum Mitglied des Abgeordnetenkammer in dem Wahlbezirk Leuven, wo er bis 1981 wohnte. Am 3. Juni 1977 wurde er zum Innenminister in dem Regierung-Tindemans IV. Dies setzte er bis zum 3. April 1979 fort.
Im Zeitraum Dezember 1971-Oktober 1980 war er aufgrund des damals bestehenden Doppelmandats auch Mitglied der Kulturrat der Niederländischen Kulturgemeinschaft, die am 7. Dezember 1971 installiert wurde. Von November 1973 bis April 1977 war er Vorsitzender der BSP-Fraktion. Am 24. April 1979 wurde er zum Vorsitzenden des Kulturrats gewählt. Unter seinem Vorsitz wurde der Kulturrat am 21. Oktober 1980 in die Flämischer Rat, dessen Vorsitzender er bis zum 22.12.1981 blieb.[2]
Für die Wahlen vom 8. November 1981 er wechselte zum Senat, wo er bis 1986 den Wahlkreis Löwen vertrat. Ende November 1986 verließ er die Politik. An diesem Tag wurde ihm auch der Ehrensenatortitel verliehen.[3] Bis zum Ende seiner politischen Laufbahn blieb er Mitglied der Flämischer Rat, der Vorläufer der Gegenwart Flämisches Parlament. Ab dem 30. Januar 1991 durfte er sich Ehrenpräsident nennen, ein Ehrentitel, der ihm vom Bureau (Tagesleitung) des damaligen Flämischen Rates verliehen wurde.
Am 24. November 1986 wurde er Richter in dem Schiedsgericht, von dem er am 14. März Vorsitzender der niederländischen Sprachgruppe wurde 2001.[4] Am 4. September desselben Jahres, als er die Altersgrenze von 70 Jahren erreichte, verließ er das Schiedsgericht und ging in den Ruhestand.
Boel starb im November 2020 im Alter von 89 Jahren.[5]
| Vorgänger: Leon Lontie | Bürgermeister von Zehner 1965 - 1976 | Nachfolger: jef coel |
| Vorgänger: Joseph Michel | Innenminister 1977 - 1979 | Nachfolger: Georges Gramm |
| Vorgänger: Maurits Coppieters | Vorsitzende des Kulturrat der Niederländischen Kulturgemeinschaft / Flämischer Rat 1979 - 1981 | Nachfolger: Jean Pede |
| Vorgänger: jef coel | Bürgermeister von Zehner 1984 - 1986 | Nachfolger: André Boesmans |
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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