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Rik Hamblok

Rick Hamblok (Lommel, 28. Dezember1923 - Dort, 18. Mai2004) war ein flämisch abstrakt Maler.

Von 1946 bis 1973 arbeitete er als Fabrikarbeiter bei Vieille Montagne in Balen-Wezel. Zunächst malte er hauptsächlich Porträts und Landschaften. Der Wendepunkt kam nach einem Treffen im Jahr 1944 mit den Russen Nikolai Grospoder, sein erster Lehrer. Hamblok entdeckte, dass ein Gemälde nicht immer etwas Bekanntes darstellen sollte, sondern abgesehen vom Beobachtbaren gleichermaßen wahr und authentisch sein kann.

In den frühen 1950er Jahren wurde er einer der ersten abstrakten Künstler in Limburg. Von vielen für verrückt erklärt, kam die Anerkennung, als er zusammen mit Jos Geboers, Rik Hoydonckx, der Holländer Rien Van den Brink, und die deutschen Künstler W. Gauchel, F. Mecking und M. L. Quade, gründete die Groep-Gruppe 64.

Rik Hamblok steht seit langem vor einem Dilemma: "In der Fabrik zu arbeiten hat mir nie gepasst, aber ich konnte meine Familie nicht verhungern lassen." "Ich konnte mich für die kommerzielle Malerei in Vollzeit entscheiden, nur wegen des Geldes, oder in der Fabrik arbeiten und nach meinem Job so lackieren, wie ich es wollte." Er verzichtete bewusst auf eine kommerzielle Tätigkeit und begann erst ab 1973 (er war damals 50 Jahre alt) hauptberuflich als Künstler zu arbeiten.

Hamblok hat seinen eigenen Stil entwickelt: "Ich habe meinen eigenen Stil, nur meinen". Für ihn ist ein Gemälde eine Anordnung von Farben und Kompositionen auf einer Fläche, als Ergebnis emotionaler Spannungen.

Er war Mitglied des Kunstkring Heikracht und der Asikan International Art Group, einer Kunstgruppe mit Künstlern aus den USA, Mexiko, den Niederlanden und Belgien (Hamblok zusammen mit Jan Latinne und Humberto Wouters). Die Gemeinde Lommel vergab ihm zwei Reisestipendien: 1956 für Paris und 1959 für Südfrankreich.

Er nahm an verschiedenen Gruppenausstellungen in Ostende, Antwerpen, Brügge, Hasselt, Eindhoven, Lüdenscheid, Detroit, Montréal und auch in der Gemeinde AS 1989 teil: "20 Artists from Limburg" mit u.a. Mitarbeiter Beerten, Jan Hoogsteyns, Jan Latinne, Jac Leduc, Paule Nolens, Robert Vandereycken und viele andere. Einzelausstellungen fanden in Lommel, Eindhoven, Hasselt, Brüssel, Westouter, ...

1961 erhielt er den 4. Preis beim Nord-Limburger Industriepreis und 1963 wurde sein Werk mit "Arbeid in Kunst" in Westouter ausgezeichnet.

Hambloks Arbeiten befinden sich im In- und Ausland in Privatbesitz. Angekauft wurden auch Werke von den Städten Lüdenscheid und Lommel, der Provinz Limburg, Öffentlicher Kunstbesitz in Flandern, ...

Neben der Malerei hielt Rik Hamblok viele Vorträge zum Thema „Kunst ist Leben – von der Figuration zur Nicht-Figuration“.

2003 folgte anlässlich seines 80. Geburtstags eine Tribute-Ausstellung. Er starb ein Jahr später.