WikiDer > Risikoindikator
Das Risikoindikator ist ein wesentlicher Bestandteil der Basisinformationsblatt (Eid), ein obligatorisches, standardisiertes Dokument für komplexe Anlageprodukte und für Versicherungsprodukte mit Anlagekomponente. Es ist eine Zahl von 1 (niedrigstes Risiko) bis 7 (höchstes Risiko).
Dieses Risiko basiert auf der Volatilität von dem Effizienz. Basierend auf europäischen Vorschriften bieten Anbieter von Investmentfonds in den Niederlanden ist verpflichtet, diese Informationen an (potenzielle) Anleger weiterzugeben.[1]
Berechnung
Das Risikoprofil wird durch die Volatilität bestimmt, die Standardabweichung, zu berechnen mit wöchentlichen Daten der letzten fünf Jahre.[1] Je größer die Standardabweichung, desto höher die Punktzahl. Die Bewertung reicht von 1 für ein risikoarmes Anlageportfolio bis 7 für die risikoreichsten Portfolios.
Der Portfoliomanager muss den Risikoindikator anpassen, wenn die Ergebnisse dazu Anlass geben.[1] Der Manager ist verpflichtet, die Berechnung regelmäßig durchzuführen. Ergibt das Ergebnis über einen Zeitraum von vier Monaten einen anderen Score als den Kunden mitgeteilt, muss der Score tatsächlich angepasst werden. Darüber hinaus muss bei einer wesentlichen Änderung der Anlagepolitik auch die Berechnung neu berechnet werden.
Bei der Einführung eines neuen Anlageprodukts fehlen die notwendigen Daten für die Berechnung ganz oder teilweise für den erforderlichen Zeitraum. Der Manager kann dann vergleichbare Marktdaten verwenden, sofern diese mit der zu verfolgenden Anlagepolitik übereinstimmen.[1]
Bemerkungen
- Der Risikozeiger basiert auf der Volatilität der Kurse in der Vergangenheit und dies gibt einen Hinweis auf die Volatilität in der Zukunft, aber keine Garantie.[1]
- Bei hoher Volatilität können die Renditen höher, aber auch deutlich niedriger ausfallen. Das geringste Risiko bedeutet nicht, dass einem Kunden kein Verlust entstehen kann.[1]
- Der Risikoindikator basiert auf einem diversifizierten Anlageportfolio. Ein weniger diversifiziertes Anlageportfolio birgt normalerweise ein höheres Risiko.[1]
- Schließlich geht der Risikoindikator von einem langen Anlagehorizont aus. Je kürzer der (verbleibende) Anlagehorizont und je volatiler die Kurse, desto weniger Zeit bleibt, um schlechte Renditen durch gute Renditen auszugleichen.[1]
Nachschlagewerk
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |