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Robert Fabri
Porträt des Bildhauers Robert Fabri, von Jan Stobbärts

Robert Joannes (Robert) Stoff (Antwerpen, 20. April1839 – Antwerpen, 1. Januar1909) war Belgier Bildhauer.

Leben

Über das Leben von Robert Fabri, auch Robrecht Jan Fabri genannt, ist wenig bekannt. Er wurde in Antwerpen als Sohn des Bäckers Guilielmus Fabri und von Anna Catharina Wuyts geboren. Er studierte Kunst an der Akademie der Bildenden Künste in Antwerpen. Im 1859 er gewann damals den prestigeträchtigen Preis von Rom für Skulptur mit einem Flachrelief mit dem Titel Die letzte Begegnung von Moses und Aaron mit dem Pharao nach dem Tod des Erstgeborenen.[1] In den Jahren 1860-1862 hielt er sich in Rom auf, wo er zusammen mit Jan-Lodewijk Baeckelmans der ein Jahr zuvor den Rom-Preis für Architektur gewonnen hatte. 1885 verpasste er offenbar eine Stelle als Lehrer an der Antwerpener Akademie. In einem Zeitungsartikel vom Dezember 1885 wurde erwähnt, dass der Minister für Bildhauerei (4. Grad) Robert Fabri nicht ernannt, jedoch von Vorstand und Stadtrat als Kandidat vorgeschlagen hatte, sondern Frans Deckers gewählt hatte.[2] Dann verschwindet er etwas aus dem Blickfeld.

Der Maler Jan Stobbärts malte ein Porträt von Robert Fabri (jetzt im Königliches Museum der Schönen Künste in Antwerpen).

Arbeit

Für die Kleiner Sablon in Brüssel fertigte er 2 der 48 Handwerksbilder an: (I) die Tuchhändler und Strumpfmacher und (II) die Sattler und Wagenmacher. Das Königliche Museum der Schönen Künste in Antwerpen besitzt eine Marmorstatue Der Wein und zwei Gipsstatuen Die arabische Kunst und Die Kunst des Gravierens. Auf dem Friedhof von Ixelles hat er das Grab für den Dichter gemacht Johan Michiel Dautzenberg. 1904 nahm er mit einer Bronzegruppe an der Triennale von Antwerpen teil Juno nach dem Urteil von Paris.

Externe Links

Literatur

  • C. ENGEL und M. MARX, Skulptur in Belgien von 1830, (General State Archives and State Archives in the Provinces, Studia 90), Brüssel, 2002, II, S. 700.
  • D. CARDYN-OOMEN, in Skulpturen und Assemblagen 19. und 20. Jahrhundert, Königliches Museum der Schönen Künste Antwerpen, 1986, S. 70 und 207.