Roger Reijners (Roermond, 10. Februar1964) ist ein NiederländischFußballtrainer und ehemaliger Fußballprofi. Vom 1. November 2010 bis 31. Juli 2015 war er Bundestrainer von dem Niederländische Damenmannschaft.
Fußballkarriere
Reijners spielte in der Jugend der Roermond Victoria und RKSVN von Nieder, bevor er Fortuna Sittard debütierte im Profifußball. Am Ende seiner ersten Saison spielte er die Pokalfinale gegen Feyenoordder mit 0:1 verloren hat. Von 1983 bis 1992 bestritt er 225 Spiele für den Verein und erzielte 16 Tore für die Limburger. In der Saison 1991/92 wechselt er in die Nähe MVV. Von 1992 bis 1995 bestritt er weitere 101 Spiele für diesen Verein und erzielte dabei drei Tore. Reijners spielte auch vier Spiele für Junge Orange.[1]
Trainerkarriere
Nach seiner Karriere als Fußballspieler wurde Reijners Jugendtrainer bei seinem letzten Verein MVV. 1996 wurde er dort zum Leiter der Jugendakademie ernannt. Nach vier Jahren wurde er vom Verein als Trainer der ersten Mannschaft übernommen. 2003 wechselte er zu Fortuna Sittard, wo er ein Jahr in der Jugend verbrachte und dann Assistent der ersten Mannschaft wurde. Von 2007 bis 2010 war er für die Stammmannschaft des Vereins aus Sittard verantwortlich.
Ab dem 1. November 2010 war Reijners Bundestrainer von dem Niederländische Damenmannschaft. Er kam mit dem KNVB einen Vertrag abschließen bis einschließlich der Olympische Sommerspiele 2016.[1] Mit der niederländischen Damenmannschaft erreichte er die Endrunde der Europameisterschaft 2013 und die Weltmeisterschaft 2015. Es war das erste Mal, dass die Niederlande an der Endrunde der Weltmeisterschaft teilnahmen. Im Achtelfinale schied der Orange-Kader dort von Japan aus. Nach der WM gab Reijners bekannt, seinen Vertrag nicht verlängern zu wollen. Der KNVB beschloss daraufhin in Absprache mit Reijners, seinen Vertrag zum 1. August 2015 aufzulösen, da der Verband signalisierte, dem neuen Bundestrainer länger Zeit geben zu wollen, um sich auf die Qualifikationsspiele zur bevorstehenden EM vorzubereiten.[2] Ihm folgte Arjan van der Laan.
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |