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Rosa Manus
Rosa Manus
Rosa Manus (1928)
Allgemeine Information
Vollständiger NameRosetta Susanna Manus
GeborenAmsterdam, 20. August 1881
Verstorbenwahrscheinlich Bernburg, März 1942
BerufFeministin, Pazifistin
Bekannt ausAktivist für die Frauenwahlrecht und weibliche Rechte, IAV
Rosa Manus von "J.H. Sp." (Jacobus Hendrikus) 'Auserwählt' Speenhoff (1869-1945)). Sammlung Atrien.

Rosette Susanna (Rosa) Manus (Amsterdam, 20. August1881Bernburg, wahrscheinlich März1942) war ein NiederländischPazifist und Aktivist für die Frauenwahlrecht und weibliche Rechte im Allgemeinen.

Lebenszyklus

Kampf für Frauenwahlrecht und Frieden

Manus stammte aus einer Familie mit sieben Kindern und wuchs in einem wohlhabenden liberale jüdisch Umgebung. Sie wollte ein Modegeschäft eröffnen, aber ihr Vater ließ es nicht zu. 1908 kam sie in Kontakt mit der internationalen Weltverband für das Frauenwahlrecht und die Holländer Verein für das Frauenwahlrecht. Aufgrund ihres Organisationstalents, ihrer guten Sozial- und Sprachkenntnisse hat sie sich als sehr gute Netzwerkerin erwiesen. Sie saß unter anderem im Vorstand der Vereinigung für das Frauenwahlrecht, später der Vereinigung der Staatsbürger, der Weltverband für das Frauenwahlrecht und der Internationale Frauenunion für Frieden und Freiheit.

1913 organisierte Manus mit Mia Boissevain die Ausstellung 'Die Frau 1813-1913“ und 1915 mit Aletta Jacobs und Boissevain es Internationaler Frauenkongress, die Frauen aus kriegerischen und neutralen Ländern zusammenbrachte. 1932 sammelte sie als Friedensaktivistin mehr als 8 Millionen Unterschriften von Frauen aus 56 Ländern. Sie war Mitorganisatorin der Rassemblement Universel pour la Paix im 1936, eine Konferenz von Friedensorganisationen aus möglichst vielen Ländern als Protest gegen Krieg und Faschismus.

Internationales Archiv für die Frauenbewegung

Mit Johanna Naber und Willemijn Posthumus-van der Goot 1935 gründete sie die Internationales Archiv für die Frauenbewegung (IAV) auf.[1] Bereits wenige Wochen nach dem deutschen Einmarsch 1940 wurde das Archiv geschlossen und im Juli 1940 mit seinem Inhalt nach Berlin überführt. Was mit der IAV passiert war, war lange Zeit unklar, bis sie 1992 in einem Geheimarchiv in Moskau entdeckt wurde. 2003 konnte es nach Amsterdam überführt werden.[2]

Krieg

Am 16. August 1941 wurde Rosa Manus wegen ihrer "pazifistischen und internationalen Ausrichtung" verhaftet.[Quelle?] und zu den Gefängnis in Scheveningen gebracht. Später wurde sie transportiert nach Ravensbrück. Ihre Schwester erhielt im Juni 1942 eine Sterbeurkunde, aus der hervorging, dass Manus dort am 29 Rotes Kreuz gab in einer Sterbeurkunde nach dem Krieg den 28. April 1943 als Sterbedatum an. Letzteres gilt als offizielles Sterbedatum, da sich die von Nazis verschickten Todesanzeigen oft als falsch herausstellten. Im Jahr 2015 argumentierte Myriam Everard jedoch in der Historische Zeitung dass Rosa Manus im März 1942 höchstwahrscheinlich in einer Nervenheilanstalt war Bernburg wurde vergast.[3]

Archiv

Das Archiv[4] von Rosa Manus ruht mit Atria, Wissensinstitut für Emanzipation und Frauengeschichte in Amsterdam.

Externe Links

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