WikiDer > Roselyne Crausaz

Roselyne Crausaz
Roselyne Crausaz
Roselyn Crausaz.
Vollständiger NameRoselyne Crausaz
Geboren19. März1943
GeburtsortFreiburg
RegionFlagge des Kantons Freiburg.svgFreiburg
LandFlagge der Schweiz Schweiz
PartyChristlich-Demokratische Volkspartei
Schweizerische Volkspartei
ReligionKatholizismus
Funktionen
1980-1986Mitglied von Grosser Rat von Freiburg
1986-1991Mitglied von Staatsrat von Freiburg
Portal  Portalsymbol  Politik

Roselyne Crausaz (Freiburg, 19. März1943) ist ein schweizerischPolitiker für die Christlich-Demokratische Volkspartei (CVP/PDC) und später die Schweizerische Volkspartei (SVP/UDC) vom Kanton Freiburg. 1986 war sie das erste weibliche Mitglied einer Kantonsregierung in Romantik.

Biografie

Roselyne Crausaz wurde als Tochter eines Polizisten geboren. 1967 schloss sie ihr Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ab. 1968 begann sie beim Statistischen Bundesamt zu arbeiten. Anschließend arbeitete sie von 1969 bis 1986 in der Verwaltung der Innenministerium. 1988 heiratete sie Zoltan Nemeth, Sportlehrer ungarischer Abstammung.

Ihre politische Karriere begann in den 1970er Jahren, als sie in mehreren Frauenbewegungen aktiv wurde. 1970 war sie Mitbegründerin der Freiburger Filiale der Schweizerischer Verband der Hochschulfrauen. 1978 war sie Mitbegründerin des Ausschusses für Frau und Gesellschaft der Freiburger Christlichen Volkspartei.

Ab 1980 bekleidete sie verschiedene politische Positionen. Zwischen 1980 und 1986 war sie Mitglied der Grosser Rat von Freiburgdas Kantonsparlament. Ab 1982 gehörte sie dem Stadtrat von Freiburg an, dessen Präsidentin und Bürgermeisterin von 1982-1983 sie war. 1986 machte Crausaz Schlagzeilen, als sie die erste Frau in der Romandie war, die jemals in eine Kantonsregierung gewählt wurde. Sie wurde am 30. Dezember 1986 vereidigt und übernahm die Leitung des Amtes für öffentliche Arbeiten. In dieser Position initiierte sie mehrere wichtige Projekte in den Bereichen Verkehr, Raumplanung und Umweltschutz. Obwohl sie zu Beginn ihrer Amtszeit als kompetente und zentristische Politikerin gelobt wurde, erhielt sie gegen Ende ihrer Amtszeit mehr Kritik. 1991 kandidierte sie für eine zweite Amtszeit in der Regierung. Sie enttäuschte in der ersten Runde, woraufhin sie von ihrer Seite gezwungen war, sich zugunsten der anderen Teamkollegen zurückzuziehen, die besser abgeschnitten hatten.

Bei der Bundestagswahl 1995 sie kam auf eine liste der Schweizerische Volkspartei (SVP/UDC) für die Nationalrat, aber sie wurde nicht gewählt, was das Ende ihrer politischen Karriere bedeutete.

Siehe auch