WikiDer > Rottweiler
Rottweiler | ||
| Hunderasse | ||
| Grundinformation | ||
| Ursprung | Deutschland | |
| Einstufung | FCIA Gruppe 2 Abschnitt 2.1 Nr. 147 Siehe auch die Liste der FCI-Nummern | |
| Liste der Hunderassen | ||
Das Rottweiler ist ein Hunderasse, ursprünglich aus Deutschland.
Geschichte
Der Grundstein für die Rasse wurde in der Zeit gelegt, als Europa wurde weitgehend von der Römer. gemäß Kynologen stammt der Rottweiler von der ab? molos, ein Grieche Hund, benannt nach einer Region auf dem Ionisches Meer.[1] Die Römer setzten Hunde in verschiedenen Bereichen ein: als Wach-, Fährten- und Kampfhunde. Auf den langen Reisen der Römer Legionäre was manchmal Monate oder sogar Jahre dauerte, wurde Vieh als Proviant genommen. Auf ihren Märschen wurden die Armeeeinheiten von "hundeähnlichen" Hunden begleitet, um Vieh zu hüten, aber auch als Wachhunde. Zu Beginn der Ära lebten in ganz Europa Wölfe und Bären, aber auch die Luchs kam häufig vor. Zusätzlich zu den einheimischen Raubtieren entkamen manchmal außerirdische Raubtiere, die von den Römern in den Arenaspielen eingesetzt wurden, wie Löwen und Panther. Daher war es sehr wichtig, auf Reisen Hunde zu haben, die sowohl Vieh als auch Menschen schützen können. Einige dieser Hunde wurden zurückgelassen und von der lokalen Bevölkerung als Wach- und Fährtenhunde eingesetzt. Es gibt noch Rassen, die auf die von den Römern eingesetzten Fahrhunde zurückgeführt werden können. Beispiele sind die Appenzeller Sennenhund, das grosser schweizer sennenhund und der Berner Sennenhund. Es gibt Ähnlichkeiten zwischen den Sennenhunden und dem aktuellen Rottweiler: Sowohl der kräftige Körperbau als auch die Zeichnung verraten eine Verwandtschaft.
Die Rasse Rottweiler hat ihren Ursprung in der deutschen Stadt Rottweil, ein ehemaliges römisches Heerlager, das sich aufgrund seiner günstigen Lage zu einem wichtigen Handelsplatz für Rinder entwickeln konnte. Um auf den großen Viehmärkten Vieh verkaufen zu können, mussten die Händler teilweise tagelange Fahrten auf sich nehmen. Das war sowohl für das Vieh als auch für den Händler nicht ungefährlich. Die Viehhändler stellten fest, dass die um Rottweil lebenden Hunde sich hervorragend als Hüte- und Wachhunde eignen. Sie wurden „Rotweiler“ genannt. Der Umgang mit Menschen und Herde erklärt, warum der Rottweiler ein guter Familienhund ist; die Rasse ist seit Jahrhunderten daran gewöhnt, den Menschen zu dienen.
Im 19. Jahrhundert verschwand der Viehtransport mittels Herden. Es wurde durch Eisenbahn und andere Transportmittel ersetzt. Dadurch verlor der Rottweiler seine Funktion als Hütehund. In Deutschland wurde der Hund hauptsächlich von Metzgern als Zugtier verwendet, was ihm den Spitznamen „Metzgerhund“ einbrachte.[1] Mit Ausnahme der Hundekarren das Tier diente weiterhin als Wach- und Schutzhund. Ab 1910 wurde die Art auch als Polizeihund, später würde diese weitgehend wieder verschwinden, weil andere Sorten bevorzugt wurden.
Aussehen
Der Rottweiler ist ein mittelgroßer bis großer kräftiger Hund mit einem kurzen schwarzen Fell. Die Rasse hat rotbraune Abzeichen um Wangen, Schnauze, Augenbrauen, Brust und Beine.
Ein Männchen erreicht a Widerristhöhe von 61 bis 68cm. Das Gewicht eines Männchens beträgt etwa 50 Kilogramm. Bei einer Hündin ist der Durchschnitt etwas niedriger. Eine Hündin erreicht a Widerristhöhe von 56 bis 63 cm. Das Gewicht einer Hündin beträgt rund 42 Kilogramm.[2]
Ein Rottweiler lebt durchschnittlich 12 bis 15 Jahre
Zweck
Der Rottweiler wird als Wach-, Such-, Sport-, Rettungs- und Familienhund eingesetzt. Das Tier ist intelligent und kann daher in fast allen Bereichen eingesetzt werden, wenn auch für das eine besser geeignet als das andere. In einigen Ländern wird der Rottweiler noch als Polizeihund verwendet, in Südafrika beispielsweise. Mit einer konsequenten Erziehung und einem guten Sozialisation das Tier ist ein ruhiger und verspielter und aktiver Familienhund bis ins hohe Alter. Ein Rottweiler ist jedoch bei Kindern nicht selbstverständlich und auch kein Hund für Menschen, die nicht konsequent trainieren können.
Verkehr
Rottweiler sind echte Arbeitshunde, die der Familie dienen und ein Teil davon sein müssen. Die enge Zusammenarbeit mit dem Menschen und der Dienst am Chef lassen sich auf den Ursprung der Rasse zurückführen. Das Tier ist dem Herrn bis zum Äußersten treu, will alles wissen, präsent sein und an allem teilhaben.
Ein Rottweiler will immer etwas zu tun haben. Neben einer konsequenten Behandlung sind Bewegung und intellektuelle Herausforderung für das Tier von großer Bedeutung. Wenn das Tier nicht genug Herausforderung bekommt, sucht es selbst danach, oft in einer Form, in der Verhaltens- und/oder Aggressionsprobleme entstehen. Noch wichtiger als körperliche Anstrengung ist ein Spiel, bei dem der Rottweiler seine Intelligenz einsetzen muss. Einmal trainiert, werden sie nie eine Aufgabe vergessen und weiterhin perfekt arbeiten.
In unter anderem Bayern ist der Rottweiler im enthalten Kampfhundeverordnung.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|
| Siehe die Kategorie Rottweiler von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema. |
| Bibliographische Informationen |
|---|