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Dr.-Ing. Rudolf Hell (Eiermühle, 19. Dezember1901 – Kiel, 11. März2002) war ein Deutscher Erfinder. Eine seiner bekanntesten Erfindungen ist die Hellschreiber, ein früher Vorläufer des fotografischen Faxgerät. Er spielte auch eine wichtige Rolle beim Aufstieg der modernen Druckindustrie.
Biografie
Als Sohn des Bahnbeamten Karl Hell wurde Rudolf 1901 im Bahnhofsgebäude des bayerischen Weilers Eggmühl, ca. 50 km südlich von . geboren Regensburg. Seine Mutter Lidwina Meyerring war die Tochter eines Landwirts und Brauereibesitzers. Er war der jüngste von drei Söhnen. Im Alter von sechs Jahren zog die Familie Hell nach Eger, wo sein Vater Leiter des Güterbahnhofs wurde. Nach vier Jahren Grundschule besuchte er die Sekundarschule Redolphinum, wahr Natur- und Mathematik waren seine Lieblingsfächer. Hier entwickelte er auch seine Leidenschaft für die Wissenschaft.
Ab 1919 studierte er Elektrotechnik zum Technische Universität München, das er 1923 mit einem Diplom abschloss Ingenieur geschlossen. Anschließend arbeitete er als Assistent bei Professor Max Dieckmann in dem Drahtlotelegraphische und Luftelektrische Versuchsstation Gräfelfing (DVG) der Universität München. Bereits 1925 erfand er die photoelektrische "Bildzerlegerohre" (Bild-Separationsröhre) für die Fernsehen. Gemeinsam demonstrieren sie einen Vorläufer eines Fernsehsenders auf dem Gewerbeausstellung (Industrieausstellung) in München. 1927 promovierte er mit der "direkt anzeigenden Funkpeilung für die Luftfahrt", Vorläufer der Autopilot. Eine amerikanische Firma zahlte ihm 20.000 . für die Lizenzgebühren Reichsmark.
Dr.-Ing. Rudolf Hell GmbH
Hell, der promovierte, ließ eine akademische Laufbahn an ihm vorüberziehen. Unter dem Motto „Jeder Mensch muss unabhängig sein“[1] 1929 gründete er sein eigenes Unternehmen in Neubabelsberg, zwischen Berlin und Potsdam. Im selben Jahr erfand er die Hellschreiber – ein Gerät zur elektrischen Übertragung von Zeichen über Punkte und Striche – für das er ein Patent erhielt. 1931 entwickelte er eine moderne Version des Morse-Gerätes, während sein Hellschreiber in großen Stückzahlen verkauft wurde Siemens wurde produziert. Aufgrund der hohen Übertragungsqualität wurde das Gerät hauptsächlich von Nachrichtenagenturen, Postämter und Polizei.
Das Unternehmen zieht um Berlin Dahlem, wo es sich während der Zweiter Weltkrieg hauptsächlich mit Codiermaschinen für die Kriegsmarine. Während des Krieges wurden seine Fabrikgebäude von alliierten Bombern komplett in Schutt und Asche gelegt, doch nach dem Krieg eröffnete er seine Firma in Norddeutschland wieder Kiel-Dietrichsdorf. Hier erfand er ein elektronisches Graviergerät, mit dem Bilder elektronisch gescannt und direkt in eine Druckform umgewandelt werden konnten. Das Klichograph (clichégraaf) machte die Veröffentlichung von Fotomaterial in Zeitungen viel schneller und einfacher.
Er arbeitete weiter als Techniker und fand mehrere Scanner und leichte Druckmaschinen für die grafische und elektronische Industrie. 1963 entwickelte er eine erste Version des Farbdrucker. 1965 entwickelte er das "Digiset", ein digitales Satzmaschine wer benutzt führen im Komponieren von Einheiten verbannt. Seine Erfindungen waren ein großer Erfolg.
Als Unternehmer lag ihm das Wohl seiner Mitarbeiter sehr am Herzen. Er ließ zum Beispiel Firmenhäuser für seine Mitarbeiter bauen und sorgte für Altersvorsorge.[1] wenn Abstinenzler war die Hölle unaufhaltsam wahr es alkoholisches Getränk besorgt. Jeder, der in seiner Fabrik dabei erwischt wurde, wurde sofort entlassen. 1981 erwarb die Siemens AG – die von Anfang an einen zunehmenden Anteil am Unternehmen aufgebaut hatte – die restlichen 20 % des Unternehmens und verkaufte es 1989 an Linotypie. Linotype-Hell selbst wurde 1996 von der Heidelberger Druckmaschinen AG übernommen. Bis zu seiner Pensionierung war Hell nach der Übernahme seines Unternehmens durch Siemens Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats.
Im Laufe seines Lebens erhielt er mehrere Preise, darunter den including Großes Verdienstkreuz zum Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland (1967), den Gutenberg-Preis (1977), den Werner-von-Siemens-Ring (1978) und war Ehrenbürger der Stadt Kiel.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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