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Rudolf Kummerer
Rudolf Kummerer
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Vollständiger NameRudolf Kummerer
Geboren27. Dezember1883
Verstorben15. August1961
LandFlagge der Tschechischen Republik Tschechien
NebenerwerbDirigent
InstrumentKlavier
HauptwerkeZweier Landesschützen-Marsch (Kaiserschützen-Marsch "Es lebt der Schütze froh und frei"), 9er Alpenjägermarsch, Treu dem Kärntnerland, Ein treues Soldatenblut
Portal  Portalsymbol  Musik

Rudolf Kummerer (Flöhau, seit 1945 Blsany, 27. Dezember1883Spittal an der Drau, 15. August1961) war Österreicher/Böhmer Komponist und Dirigent.

Lebenszyklus

Kummerer trat im Alter von 17 Jahren in die Militärkapelle des Infanterieregiments Nr. 35 im Pilsen. 1903 wurde er in die Band des Militärpolizeibataillons Nr. 9 versetzt Villach und später zu Judenburg. Danach war er Kapellmeister der Musikkapelle des Landesschützenregiment II in wütend. Nach dem Erster Weltkrieg er arbeitete als Dirigent und Beamter in Straßburg und dann in Feldkirchen in Kärnten. Dann ging er nach Spittal an der Drau. Dort gründete er eine Reihe von Blasorchestern, zum Beispiel die Feuerwehrkapelle St. Urban (1921), Feuerwehrkapelle Radweg (Radweg ist jetzt ein Stadtteil von Sankt Veit an der Glan), Bauernkapelle Tauchendorf (Tauchendorf ist jetzt Teil von Glanegg) und dem "Arbeitermusikverein Harmonie Feldkirchen" (jetzt de Stadtkapelle Feldkirchen)[1] und arbeitete als Dirigent. Später gründete er auch mehrere Musikkapellen in Spittal an der Drau und Umgebung, wie zum Beispiel in dobriach, Heiligenblut, Millstatt, Mollbrücke, Mühldorf, Sachsenburg und der Jugendkapelle Spittal an der Drau.[1] Er war auch Herausgeber der Fachzeitschrift Der Nichtberufsmusiker, das als Vorläufer der Gegenwart Österreichische Blasmusik-Zeitschrift gilt als.

In den 1920er Jahren war er Dirigent der traditionelle Kapelle St. Urban.[2] Er war von 1933 bis 1936 und von 1946 bis 1948 Dirigent des Musikkapelle Kolbnitz. Kummerer war auch Dirigent der Stadtkapelle Spittal an der Drau.[3] Er gründete auch die Band der Bundesgendarmerie in Spittal an der Drau, das als Vorläufer des heutigen Militärmusik Kärnten gilt als.[1][3][4]

Kummerer war auch Landeskapellmeister im Blasmusikverband des österreichischen Bundeslandes Kärnten und hat große Beiträge zur Entwicklung der Amateurmusikpraxis in diesem Staat geleistet.[5]

Als Komponist schrieb er eine Reihe von Märschen und Tänzen für Blasorchester. Sein Großglockner Marsch bei der Eröffnungsfeier zum zwölften Jubiläum der of Großglockner Hochalpenstraße am 3. August 1947 am Kaiser-Franz-Josefs-Höhe Premiere.

Kompositionen

Arbeiten für eine Blaskapelle

  • 1909Zweier Landesschützen-Marsch (Kaiserschützen-Marsch "Es lebt der Schütze froh und frei"), Marsch des ehemaligen Kaiserlichen Schützenregiments Nr. 2 in Bozen
  • 19289er Alpenjägermarsch
  • 1946Treu dem Kärntnerland
  • dieser Magnesitierer, März
  • Ein treues Soldatenblut, marsch – gewidmet dem 4. Regiment der Tiroler Kaiserjäger 1895
  • Einigkeit macht stark!, März
  • Es lebe sterreich!, März
  • Fahr´ wohl ins ewige ReichTrauerzug
  • Fanfare
  • Faschingsklänge, Walzer
  • Feldkirchner Stadterhebungsmarsch
  • Festliche Fanfare
  • Gendarmerie-Marsch, März
  • Gorton-Marsch
  • Kärnten ist lei oans, März
  • Kärntner-Feuerwehr-Marsch
  • Kärntner Gmuat, Polka
  • Von allen Sorgen erlöst, März
  • Sieg oder Tod im Alpenrot, März
  • Soldaten-Kameradschafts-Marsch
  • Von allen Sorgen erlöstTrauerzug

Literaturverzeichnis

  • DR. Elisabeth Anzenberger-Ramminger, Dr. Friedrich Anzenberger: Zum 50. Todestag von Rudolf Kummerer, in: Österreichische Blasmusik Jg. 59, September 2011, S. 11
  • Wolfgang Suppan, Armin Suppan: Das Neue Lexikon des Blasmusikwesens, 4. Auflage, Freiburg-Tiengen, Blasmusikverlag Schulz GmbH, 1994, ISBN 3-923058-07-1
  • Paul E. Bierley, William H. Rehrig: Die Heritage Encyclopedia of Band Music – Komponisten und ihre Musik, Westerville, Ohio: Integrity Press, 1991, ISBN 0-918048-08-7
  • Siegfried Lang: Lexikon Österreichischer U-Musik-Komponisten im 20. Jahrhundert, Wien: Österreichischer Komponistenbund (OKB)/Arbeitskreis U-Musik, 1987, 248 S.

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