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Rudolf Reisner (Rimavska Sobota (damals: Großsteffelsdorf), 18. September1904 – Zrenjanin, 19. Dezember1941) war ein ungarischKomponist, Dirigent und Musiker.
Lebenszyklus
Reisner ist mit einer Theater- und Zirkusgruppe aufgewachsen. In seinen frühen Jahren konnte er mehrere Musikinstrumente spielen. Reisner gehörte zur Volksgruppe der Donau-Schwaben und war später zum Banane und wurde dort Gründer und Dirigent vieler Blaskapellen. Für diese meist kleineren Blasorchester schrieb er eine Vielzahl von Werken. Sein Sohn Tibor Reisner wuchs in diesen Kapellen auf, studierte aber später Musik in Braunschweig und dann ausgewandert nach Brasilien.
Kompositionen
Arbeiten für eine Blaskapelle
- Anna Walzer
- Aurelia Polka
- Der Freche Spatz, Polka
- fanatisch, Polka
- Frosch, Polka
- Gerda-Walzer
- Ida-Polka
- Ilse-Polka
- Kaisermarsch
- Klosterglocken-Walzer
- Mariechen
- Mai Dirndl, Vermieter
- Mein Liebchen, Polka
- Morgenröte, Walzer
- Nachtzauber, Walzer
- Ruhe in FriedenTrauerzug
- Sieges-Marsch
- Stramm voran, März
- Stromschnell, Polka schnell
Literaturverzeichnis
- Wolfgang Suppan, Armin Suppan: Das Neue Lexikon des Blasmusikwesens, 4. Auflage, Freiburg-Tiengen, Blasmusikverlag Schulz GmbH, 1994, ISBN 3-923058-07-1
- Paul E. Bierley, William H. Rehrig: Die Erbe-Enzyklopädie der Bandmusik: Komponisten und ihre Musik, Westerville, Ohio: Integrity Press, 1991, ISBN 0-918048-08-7
- Heinrich Simbringer: Werkkatalog zeitgenössischer Komponisten aus den deutschen Ostgebieten, 3. Ergänzung, Esslingen: Die Künstlergild 1968.