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Tibor Reisner (antavir (serbisch: антавир), 7. Juli1926 – São Paulo, 24. Dezember1999) war ein BrasilianischKomponist, Musikpädagoge, Dirigent und Kontrabassist von ungarisch Abstammung. Er war ein Sohn des Komponisten und Dirigenten Rudolf Reisner.
Lebenszyklus
Reisner wuchs mit den Blasorchestern seines Vaters auf. Nach dem Zweiter Weltkrieg er ging für Braunschweig im Deutschlandwo er am Konservatorium Musik studierte. In den 1950er Jahren emigrierte er nach Brasilien und lebte in São Paulo. Dort war er unter anderem als Kapellmeister der Orquestra Sinfonica do Teatro Municipal de Sao Paulo und anderen Orchestern sowie Komponist, Arrangeur und Inhaber eines Tonstudios und Plattenlabels PAT-Aufzeichnungen.
Später ging er für Joinville (Brasilien) wo er Direktor der Escola de Musica Villa-Lobos wurde. Zu seinen Schülern dort zählten Fernando de Jesus Machado Filho, besser bekannt unter seinem Pseudonym Sizão Machado, Gilberto Machado Formiga und Cíntia Moraes. Reisner wurde Dirigent der Orquestra Filarmônica Harmonia-Lyra Joinville (Brasilien), es Orquestra Sinfonica de Santo André und der Orquestra Sinfonica de Curitiba.
Kompositionen
Arbeiten für eine Blaskapelle
- Glücksstern, Walzer
- Hino de Joinville, für Harmonie- und Blasorchester – Text: vom Komponisten,- Luiz Fernando Melara und Ruy Randolfo Weber
- Mein Dirndl, Landler
- Musik kennt keine Grenzen, Polka
- Nachtzauber, Walzer
- Warten auf's Glück, Polka
Vokalmusik
- süße Liebe, für drei Singstimmen
Filmmusik
- 1980Joelma 23§ Andar
Literaturverzeichnis
- Wolfgang Suppan, Armin Suppan: Das Neue Lexikon des Blasmusikwesens, 4. Auflage, Freiburg-Tiengen, Blasmusikverlag Schulz GmbH, 1994, ISBN 3-923058-07-1
- Paul Frank, Burchard Bulling, Florian Noetzel, Helmut Rosner: Kurzgefasstes Tonkünstler-Lexikon – Zweiter Teil: Ergänzungen und Erweiterungen seit 1937, 15. Aufl., Wilhelmshaven: Heinrichshofen, Band 1: A-K. 1974. ISBN 3-7959-0083-2; Band 2: L-Z. 1976. ISBN 3-7959-0087-5