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Rudolf Schoofs

Rudolf Schoofs (goch, 3. Januar1932 - Stuttgart, 29. Juli2009) war ein Deutscher Maler, Zeichner und Grafiker.

Leben und Arbeiten

Schoofs war in der Lehre Georg Muche im Krefeld und wurde sein Assistent. Ab 1961 lehrte er an der Werkkunstschule in Wuppertal, 1975 wurde er Lehrer an der Kunstakademie von Karlsruhe und 1976 in Stuttgart. Ab 1991 lebte und arbeitete er in Stuttgart. Schoofs stellte viel aus, auch auf documenta im Kassel (1977) und auf dem Biennale von Sao Paulo (1981). Er wurde mit mehreren Auszeichnungen geehrt.

Er verließ die informelle Malerei und fand im Laufe der Jahre eine eigene Bildsprache, die die Themen Landschaft und Figur im Raum verbindet. Er malte oft Stadtlandschaften, in denen verschiedene Formen der Urbanisierung aus der Vogelperspektive erkennbar sind.

Zu seiner Heimatstadt Goch war er zeitlebens eng verbunden, was sich in seinem Wunsch widerspiegelte, nach seinem Tod dort beigesetzt zu werden. 2013 schenkte seine Witwe Eva-Maria Schoofs der Stadt ein Konvolut von mehr als tausend Lithografien sowie Druckplatten, Skizzenbücher, Fotos und Briefe aus seinem Nachlass Museum Gocho, die den Grundstein für den Bau eines Rudolf Schoofs Archivs in dieser Stadt legte.[1] Bereits 2009 hatte das Museum eine retrospektive Retrospektive seines Schaffens organisiert.[2]

Seine Arbeit ist in der Van der Grinten-Sammlung enthalten, die im Museum besichtigt werden kann Moyland-Palast im Bedburg-Hauss, und in der Sammlung von Museum Kurhaus Kleve.

Preise

  • 1969: Eduard-von-der-Heydt-Preis der Stadt Wuppertal
  • 1969: Chartpreis des Mostra Internazionale di Bianco e Nero im Lugano
  • 1970: Heinrich-Zille-Grafikpreis in Hannover
  • 1974: Chartkurs des Weltdruckwettbewerb vom California College of the Arts und dem San Francisco Museum für moderne Kunst
  • 1991: Ferdinand-Langenberg-Kulturpreis der Gemeinde Goch

Siehe auch

Externe Links