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Ruhpolding
Ruhpolding
Wappen von Ruhpolding
Ruhpolding (Bayern)
Ruhpolding
Ort
ZustandFlagge des deutschen Bundeslandes BayernBayern
LandbezirkTraunstein
RegierungsbezirkOberbayern
Koordinaten47° 46′ N, 12° 39′ O
Allgemeines
Oberfläche147,83 km²
Einwohner(31-12-2018[1])7.058
(48 Einwohner/km²)
Höhe656 m
BürgermeisterClaus Pichler (SPD)
Wirtschaft
GewSt Hebesatz% ([2])
Andere
Postleitzahl83324
Vorwahl08663
NummernschildTS
Städtische Zentren55 Ortschaften, Einoden und Weiler
Gemeindenummer09 1 89 140
Webseitewww.ruhpolding-rathaus.de
Lage Ruhpolding in Traunstein
Karte Ruhpolding
Portal  Portalsymbol  Deutschland

Ruhpolding ist ein Kur- und Ferienort in der Deutsche Zustand Bayern und ist Teil der Landkreis Traunstein. Ruhpolding hat 7.058 Einwohner.[1]

Erdkunde

Ruhpolding liegt auf einer Höhe von 655 m und hat ein gemäßigtes und angenehm warmes Bergklima. Der heißeste Monat ist der Juli und der kälteste ist der Januar.

Berge

Der höchste Berg der Chiemgauer Alpen liegt in Ruhpolding und ist das Sonntagshorn, 1961 m.Vom Rauschberg hat man einen Blick auf den Chiemsee und das bayerische Flachland und auf der anderen Seite die Berggipfel u.a. der Hohen Tauern '. Die Berge, die in Ruhpolding liegen, sind:

  • Rauschberg (1674 m)
  • Hörndlwand (1684 m)
  • Sonntagshorn (1961 m)
  • Unternberg (1450 m)
  • Hochfelln (1674 m)

Geschichte

Der Ruhpoldinger Dorfkern von Buchschachen wurde 924 erstmals urkundlich beschrieben. Für den Namen Ruhpolding geschah dies erstmals 1193. Ab 1585, Erz innerhalb der Gemeinde abgebaut. Seit 1882 wurden die 1818 gebildeten Gemeinden Ruhpolding, Vachenau und Zell in eine Gemeinde, die Gemeinde Ruhpolding, umgewandelt. 1895 wurde die noch heute genutzte Bahnstrecke von Ruhpolding nach Traunstein gebaut. Dies hat maßgeblich zum touristischen Erfolg Ruhpoldings beigetragen. 1933 entdeckte der Berliner Unternehmer Carl Degener den Charme Ruhpoldings. Daraus resultierten Mitte der 1950er Jahre durchschnittlich 600.000 Übernachtungen und 1991 mehr als 1,1 Millionen. Ruhpolding ist daher im Sommer wie im Winter ein beliebtes Feriendorf. 1978 wurden die Kunsteisbahn und das Biathlonzentrum „Chiemgau Arena“ gebaut. Ruhpolding ist seither Austragungsort der WM Biathlon.

Wirtschaft und Infrastruktur

Im Süden von Ruhpolding verläuft die Deutsche Alpenstraße B305. Die Autobahn A8 ist ca. 7 km von Ruhpolding entfernt. Seit 2008 wird der Verkehr in Ruhpolding durch einen 366 m langen Tunnel entlastet. Ruhpolding ist auch die Endstation der Bahnstrecke Traunstein-Ruhpolding.

Ruhpolding befindet sich:

  • 100 km von München
  • 10 km von Traunstein
  • 35 km von Salzburg
  • 35 km von Berchtesgaden entfernt
  • 15 km vom Chiemsee

Freizeit- und Sportmöglichkeiten

Südlich von Ruhpolding liegt das mit Österreich geteilte Gebiet Skigebiet Steinplatte. Die Steinplatte ist das zweitgrößte Skigebiet Deutschlands. Es gibt blaue, rote und schwarze Pisten.

  • Biathlon-Leistungszentrum (BLZ) Chiemgau-Arena mit dem großen Zirnbergsprung (K-Punkt 115 m) und vier weitere Schanzen
  • Biathlon-Weltcup
  • Gondel auf den Rauschberg (1671 m) mit der anspruchsvollen Rossgasse . Skiabfahrt
  • Drei Lifte im Skigebiet der Unternberg (1425 m) mit Beschneiungsanlage
  • Skigebiet der westlicher Berg mit Kunstschneeanlage
  • Skigebiet Maiergschwendt mit Skiliften, Langlaufloipe und Rodelbahn
  • Skilanglauf im Drei-Seen-Land in und um Ruhpolding. Abendliches Langlaufen in der beleuchteten Chiemgau-Arena. Es gibt mehr als 10 gut präparierte Loipen (155 Km), sogar auf 1500 Metern.
  • Chiemgauer Achterbahn, Sommer- und Winterbobbahn am Westernberg (April 2018)
  • Sporthalle mit Übungsplatz für Schießsport
  • Eishalle
  • Erlebnis- und Wellnessbad Vita Alpina mit Außenpool, Termini und Saunen. Vita Alpina ist das erste Wellenbad der Alpen.
  • Golfplatz mit 18 Löchern, einem 570 m langen und 86 Hektar großen Par 72 Golfplatz
  • Freizeitpark Ruhpolding, ein Vergnügungspark, der 1967 eröffnet wurde
  • GehenIm und um das Dorfzentrum gibt es 250 km Wanderwege unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade.
  • Mountainbiking, Routen von 600 bis 1800 Höhenmetern.
  • Minigolf, Jetgolf, Tischtennis, Boccia, Tischfußball und Billard sind einige Sportarten, die man im Kurhaus
  • Bogenschießen auf 3D-Figuren
  • fliegende Rampe für Drachen- und Gleitschirmfliegen am Rauschberg und Unternberg
  • Indoor- und Outdoor-Tennis, 10 Außenplätze und 4 Hallenplätze

Museen

  • Glockenschmiede, eine wasserbetriebene Hammerschmiede. Die Schmiede wurde bereits 1646 beschrieben. In dieser Schmiede wurden Kuhglocken und Werkzeuge hergestellt.
  • Bartholomäus-Schmucker-Heimatmuseum. Dieses Museum zeigt das Leben in Ruhpolding im Wandel der Zeit. Das Museum ist im ehemaligen herzoglichen Jagdschloss untergebracht.
  • Holzknecht-Museum Ruhpolding, ein Museum für Forstwirtschaft und Holzfäller.
  • Schnauferlstall, eine Sammlung alter Motorräder und Autos.

Gebäude

  • Das Katholische Kirche, St. Georg stammt aus dem Jahr 1757. Die Kirche ist reich mit allerlei geschnitzten und vergoldeten Heiligen geschmückt. Im rechten Seitenaltar befindet sich eine romanische Madonna aus dem 12. Jahrhundert.
  • das Vorherige Jagdschloss des Herzogs Willem V stammt aus dem Jahr 1587. In der Burg befindet sich derzeit die Ruhpoldinger Heimatmuseum untergebracht.
  • Das Wallfahrtskirche 'Maria im Schnee' wurde 1754 während des Dreißigjährigen Krieges gegründet. Der frühbarocke Altar stammt aus dem Jahr 1667.
  • Das Romanische Kirche St. Valentin stammt aus dem Jahr 1200. Um 1450 wurde die Kirche mit einem gotischen Chor ausgestattet. Das St. Valentin ist Ruhpoldings ältestes Gebäude.
  • Das Evangelische Johanniskirche wurde 1952 gebaut. Altar und Taufbecken sind aus Ruhpoldinger Marmor.

Geboren

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