WikiDer > Rupprecht Geiger

Rupprecht Geiger
Rupprecht Geiger
Gerundetes Blau (1987)
persönliche Daten
Geboren26. Januar1908
Verstorben6. Dezember2009
GeburtslandDeutschland
Beruf(e)Maler und Bildhauer
Leitdaten
Stil(e)geometrisch-abstrakt
RKD-Profil
Portal  Portalsymbol  Kunstkultur
Konkav Gerundium (1973)

Rupprecht Geiger (München, 26. Januar1908 - Dort, 6. Dezember2009) war ein DeutscheMaler und Bildhauer.

Leben und Arbeiten

Rupprecht Geiger war der einzige Sohn des deutschen Malers Willi Geiger. Er verbrachte seine Kindheit in München und zog 1924 mit der Familie nach Spanien, wo er Collegio Aleman im Madrid hat besucht. Bei seinen Eltern lernte er die Kanarische Inseln und Marokko. 1926 kehrte die Familie nach Deutschland zurück. Ab 1926 studierte er Architektur bei Eduard Pfeiffer an der Königliche Kunstgewerbeschule München in München, Ausbildung zum Maurer und Abschluss 1935 an der Münchner Staatsgebäude. Als Maler ist Geiger ein selbst erlernt. 1935 verbrachte Rupprecht sechs Monate bei seinem Vater in father Rom. Ab 1936 arbeitete er als Architekt bis er 1940 zum Militärdienst eingezogen wurde, danach ging er als Kriegsmaler in die Niederlande Ostfront wurde gesendet. 1945 kehrte er nach München zurück.

Geiger nahm an der Salon des Realites Nouvelles im Paris. 1949 gründete er zusammen mit dem Kunstkritiker John Anthony Thwaites die Künstlergruppe ZEN 49. Andere Mitglieder waren die Künstler Willi Baumeister, Brigitte Matschinsky-Denninghoff, Fritz Winter, Gerhard Fietz, Rolf Cavael und Willy Hempel. Als wichtiger Vertreter der Abstrakte Kunst er erhielt Unterstützung von Hilla von Rebay, der damals für die Museum für gegenstandslose Malerei, desto später Solomon R. Guggenheim-Stiftung im New York. Charakteristisch für seine Ölarbeiten, Serigraphien und Aquarelle sind die einfachen, geometrischen Formen wie Kreis, Oval, Quadrat und Rechteck sowie die leuchtende Farbigkeit (insbesondere Rot) und starke Kontraste.

Von 1949 bis 1962 arbeitete er wieder als Architekt. Von 1965 bis 1976 war er Professor für Malerei an der Staatliche Kunstakademie Düsseldorf. Rupprecht Geiger wurde eingeladen documenta II im Jahr 1959, documenta III. 1964, documenta 4 im Jahr 1966 und documenta 6 im Jahr 1977 in Kassel.

1989 erhielt er den Kultureller Ehrenpreis der Landeshauptstadt München, 1992 die 1992 Rubenspreis der Stadt Siegen und 1995 die 1995 Oberbayerischer Kulturpreis. Seine Arbeit befindet sich in der Sammlung der Domberg-Museum im Freising im Staat Bayern. Geiger lebte und arbeitete in München, wo er im Alter von 101 Jahren starb.

Arbeiten (Auswahl)

  • 1951: Plattenmosaik (6,5 m x 30 m), Hauptbahnhof München Fassade
  • 1954: Glasklebebild, Evangelische Kirchengemeinde Stockdorf
  • 1964: Glasklebebild, Technische Universität München
  • 1973: Konkav Gerundium, Münchener Rück, München
  • 1975: Acryl auf Holz, Technische Universität München, München
  • ----: ohne Titel, vierwandige Objekte, Technische Universität München
  • 1987: Gerundetes Blau, Kulturzentrum Gasteig, München
  • 1990: ohne Titel, vier zweiteilige Objekte, U-Bahnhof Machtlfingerstraße, München
  • ----: Rosa moduliert, Siemens AG, München
  • 1995: Gro Rotes Rot mit Contrapunkt, Hochschule München, München
  • 2000: 2000 Rot (Bild A–E), WWK Versicherungsgruppe, München
  • ----:Bögen (Pink), EON, München

Literatur

  • Rupprecht Geiger und Margaret Benz-Zauner: "Rupprecht Geiger", Prestel, München (1988) ISBN 3-7913-0872-6
  • Julia Geiger: "Rupprecht Geiger: Werkverzeichnis der Druckgrafik 1948-2007" Prestel, München (2007) ISBN 3-7913-3891-9
  • Fritz Jacobi und Melanie Wilken: 100 Jahre Rupprecht Geiger, Neue Nationalgalerie Berlin (2008)

Siehe auch

Externe Links

Siehe die Kategorie Rupprecht Geiger von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema.