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Rütger Raitz(III.) (Unbekannt - 1369 †) war ein Stadtritter von dem vierzehntes Jahrhundert und ist bekannt für seine Kampagnen zu Preußen.
Er stammte aus einer Kölner Patrizierfamilie. Sein Großvater war Ritter und kämpfte 1288 im Schlacht von Wöringen; er war bürgermeister der freien Reichsstadt Köln und im Namen des Stadtboten an Papst Johannes XXII in Avignon. Sein Vater war Ritter und Bürgermeister der Reichsstadt Köln.
Während seiner 43 Dienstjahre nahm Raitz an 32 Winterfeldzügen nach Preußen und bei den Rittern der Deutscher Orden auf 3 Sommeraktionen an Livland gegen die heidnischen Litauer. Auf einer seiner Reisen war er auf dem Strandweg zwischen dem Grenzfluss Heiligen AA und der livländischen Stadt von Preußen nach Livland unterwegs Hansenpoth von heidnischen Samogiten überfallen. Auf der Rückreise von einer anderen Reise stieß er auf Seestürme und musste nach Preußen zurückkehren.[1][Anmerkung 1] Neben diesen beiden von Heraut Gelre in seiner Ehrenrede beschriebenen Vorfällen wird Raitz in fünf weiteren Reiseberichten erwähnt. Dreimal im Dienste von Graf Wilhelm von Holland und Hennegau, auf den Touren 1336-1337, 1343-1344 und der Tour 1344-45, wo er zusammen mit seinen Brüdern Dietrich und Heinrich erwähnt wird. Einmal im Dienst von Johannes von Blois auf der Reise von 1362-1363 und noch einmal im Wappen von Belleville auf der Reise von 1357-1358. Wie der damalige Landadlig unternahm auch Raitz auf eigene Kosten preußische Touren.
Er starb in der Schlackenschlacht 1369 Aerden in der Nähe von Calais. Er muss etwa 60 Jahre alt und einer der ältesten Teilnehmer gewesen sein.
Wissenswertes
- Rechnet man alle Expeditionen von Raitz zusammen, so ergibt sich eine doppelte Erdumrundung. Raitz legte die Strecken zu Pferd zurück, gelegentlich auch mit Hanseschiffen.
- Von keinem anderen Ritter ist bekannt, dass er mehr Feldzüge gemacht hat als Rutger Raitz.
Quellen
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