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SC Preußen 09 Danzig
SC Preußen 09 Danzig
NameSportverein Preußen 09 Danzig
Etabliert1909
Abgesetzt1945
StadionPreußenplatz Bischofsberg
LigaGauliga
Uniform
Portal  Portalsymbol  Fußball

SC Preußen 09 Danzig war ein DeutscheFußballverein aus der Stadt Danzig, die nach dem Zweiter Weltkrieg durch Polen wurde angeworben und jetzt Danzig heiß.

Geschichte

Der Club war dabei 1909 gegründet als Turn und Fechtverein Preußen Danzig. Der Verein spielte erstmals 1911 in der höchsten Spielklasse der Bezirksliga Danzig, der höchsten Spielklasse. In diesen Jahren wurde dieser Wettbewerb noch von BuEV Danzig und SV Ostmark Danzig.

1921 durchbrach der Verein die Hegemonie des BuEV und wurde mit 15 von 16 Punkten Meister und qualifizierte sich damit für die baltische Endrunde mit VfB Königsberg und Stettiner SC. Der Verein verlor beide Spiele, doch nach einem Protest des Vereins wurde das Spiel gegen Königsberg, das mit 3:1 verloren hatte, wiederholt. In der Wiederholung stand es 0:0, was Stettin Ostseemeister wurde und sich für die Endrunde um den deutschen Meistertitel. Der VfB protestierte erneut und das erste Ergebnis von 3:1 wurde wiederhergestellt. Der Titel wurde dem VfB zuerkannt, aber Stettin hatte bereits an der Endrunde teilgenommen.

Zwei Jahre später wurde der Verein erneut Danziger Meister und lag nun in der Endrunde hinter sich VfB Königsberg. In der Folgesaison wurden auch in der Endrunde Rückspiele ausgetragen und der Verein konnte ein Spiel gegen den Stettiner SC gewinnen, verlor aber beide Spiele gegen den VfB Königsberg. Die folgenden Jahre geteilt SV Neufahrwasser, SV Schutzpolizei Danzig und Danziger SC die Blätter und der Verein konnten sich nicht mehr für die baltische Endrunde qualifizieren. 1929 stieg der Verein sogar ab. In diesem Jahr wurde auch der Name in SC Preußen Danzig geändert.

Nach einem Jahr konnte der Verein wieder zurückkehren, inzwischen war der Danziger Wettbewerb in die Grenzwettbewerb. Die Stadtliga bestand weiterhin, doch in der Endrunde wurden die Teilnehmer für die Baltiche-Endrunde platziert. 1932 qualifizierte sich der Verein für die Endrunde, konnte aber nicht in die baltische Endrunde einziehen. 1933 wurde der Verein Vizemeister der Grensmark und kam dann in der baltischen Endrunde hinter sich zurück SV Preußen-Samland Königsberg und Hindenburg Allenstein.

Nach dieser Saison ist die Gauliga als höchste Klasse in die Drittes Reich. Preußen spielte in der Gauliga Ostpreußendie in zwei Serien aufgeteilt wurde. Der Verein wurde Gruppensieger und gewann das Finale gegen Hindenburg Allenstein und qualifizierte sich damit für die nationales Finale. Die sechzehn Meister der Gauliga wurden in vier Vierergruppen eingeteilt und der Verein gehörte zu den Berliner TuFC Viktoria 89, Beuthener SuSV und Viktoria Stolpa. Lediglich gegen Stolp konnte zu Hause ein Unentschieden gezogen werden, alle anderen Spiele gingen verloren.

Nach einer mittelmäßigen Saison wurde die Gauliga 1935 erneut umstrukturiert. Die Gauliga-Klubs wurden zusammen mit den Zweitligisten in vier Gruppen eingeteilt, wobei sich die ersten beiden für die eigentliche Gauliga qualifizieren. Der Verein wurde Meister des Gau Danzig, kam aber in der Endrunde auf den letzten Platz. Die nächste Saison beendete der Verein ebenfalls als Letzter und verlor nun sogar alle sechs Spiele. 1938 wurde der Verein nur Fünfter. Da in der Folgesaison eine Gauliga aus einer Serie mit zehn Vereinen eingeführt wurde, musste der Verein in der nächsten Saison spielen Bezirksklasse abspielen. Dort wurde der Verein Danziger Meister und konnte sich bis in die Endrunde durchsetzen.

Die nächste Saison wurde aufgrund des strengen Winters nicht abgeschlossen. Nur wenige Vereine absolvierten sechs Spiele und der Verein wurde hinter dem VfB Königsberg Zweiter. Nach dieser Saison zog der Verein in die Gauliga Danzig-Westpreußen, dann Westpreußen kam nach Deutschland zurück. Preußen wurde autoritärer Meister und gewann alle Wettbewerbe. In dem Deutsche Endrunde wurde der Verein in einer Gruppe mit Vorwärts-RaSpo Gleiwitz und Luftwaffen-SV Stettin eingestuft und wurde letzter.

In den folgenden Spielzeiten waren die Ergebnisse nur mittelmäßig. Nach dem Ende der Zweiter Weltkrieg Danzig wurde polnisches Territorium und alle deutschen Fußballvereine wurden aufgelöst.

Ehrentafel

Bezirksliga Danzig

1921, 1923, 1924

Gauliga Ostpreußen

1934

Gauliga Danzig-Westpreußen

1941

Externe Links