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SDS-PAGE
Versuchsaufbau einer SDS-PAGE-Kammer. Die Proteinmischungen hier sind gefärbt mit Bromkresolgrün.
Bild eines Gels nach dem Ausführen von SDS-PAGE. Ganz links ist eine molekulare Leiter.

SDB-SEITE (Englisch Abkürzung für Natriumdodecylsulfat-Polyacrylamid-Gelelektrophorese, oder Natriumdodecylsulfat-Polyacrylamid-Gelelektrophorese) ist a Elektrophoresetechnik in der Biochemie verwendet, um Protein trennbar nach Größe (Molekulargewicht).

Eine zu trennende Probe ist Natriumdodecylsulfat (SDB) hinzugefügt. Dies wird auf a . sein Polyacrylamidgel angewendet und dann mittels Stromspannung geschieden. Während der Trennung bewegen sich die geladenen Moleküle über das Gel, wobei sich die kleinen Fragmente schneller durch das Gel bewegen als die großen.

Nach dem Elektrophorese ein Gel muss verarbeitet werden, um die Trennung sichtbar zu machen. Oftmals ein Farbreagenz wie Coomassie Brillantblau benutzt. Proben können nach Elektrophorese mit a . verglichen werden molekulare Leiter, um zu bestimmen, welche Molekulargewicht die Moleküle haben. Eine Molekularleiter, auch Molmarker genannt, ist eine im Handel erhältliche Mischung, die (normalerweise) Proteine ​​mit bekanntem Molekulargewicht enthält.

Natriumdodecylsulfat ist ein Detergens, das die Proteine ​​schützt denaturiert und ein negatives Ladung gibt. Diese Ladung ist proportional zur Länge der Aminosäurekette, was bedeutet, dass die denaturierten Proteine ​​zu Stäbchen negativer Ladungswolke mit gleicher Ladung oder Ladungsdichte pro Längeneinheit werden. Besteht ein Protein in der Probe beispielsweise aus mehreren Teilen, die nur Disulfidbrücken zusammengehalten werden, sorgt es auch dafür, dass die Bestandteile des Proteins voneinander getrennt werden. Dies kann durch Zugabe kleiner Mengen eines Reduktionsmittels zur Probe erfolgen, wie z 2-Mercaptoethanol. Daher wird bei der SDS-PAGE die Migration von Proteinen nicht durch die Eigenladung des Proteins bestimmt, sondern durch die Molekulargewicht des Eiweißes.

Entwickelt wurde die Technik vom Schweizer Biochemiker Ulrich Laemmlic.[1]