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Es Saimaa-See (finnisch: saimaa; Schwedisch: Saimen) ist der größte See von Finnland. Es liegt im Südosten des Landes. Tatsächlich geht es nicht um eine klar abgegrenzte Wasserfläche, sondern um ein riesiges Seensystem, das wie ein Labyrinth aus Wasser und Land fast die gesamte Fläche bedeckt. Finnische Seenplatte deckt. Eine genaue Definition und genaue Größenangaben liegen daher nicht vor. Für das Seensystem insgesamt wird eine Fläche von knapp 4500 km² genutzt, was den Saimaa-See zum viertgrößten See Europas macht.[1] Der eigentliche See, das größte offene Gewässer des Systems, umfasst eine Fläche von ca. 1.300 km². Der Saimaa-See liegt 76 Meter über dem Meeresspiegel und hat eine Tiefe von bis zu 90 Metern.
Der Saimaa-See ist während der letzten Eiszeit verursacht durch den Druck des Landeises. Es entwässert durch den Fluss vuoksi, in welchem imatra im Südosten fließt aus dem Land und durch die Karelischer Isthmus in dem Ladogasee endet. Der Saimaa-See ist besonders fischreich. Es ist auch der Lebensraum der Saimaarob, eine Unterart der Ringelrobbe. Der Saimaarob ist eine seltene und geschützte Art. Derzeit leben knapp über 200 Exemplare in der Gegend. Diese Art hat sich an das Leben im Süßwasser angepasst, nachdem das Seensystem vom offenen Meer abgeschnitten wurde.
Der Saimaa-See ist wichtig für den Holztransport aus dem finnischen Landesinneren an die Küste und zum Meer. Auch dafür war es 1865 Saimaa-Kanal ausgegraben und verbindet den Saimaa-See mit dem Meer. Der Kanal läuft von Lappeenranta über russisches Territorium nach Wyborg zum Finnischer Meerbusen. Darüber hinaus ist die Gegend von Saimaa ein beliebtes Touristenziel. Viele Finnen besitzen ein Ferienhaus an einem ihrer Ufer. Großstädte am See sind Lappeenranta, Mikkeli, Savonlinna und imatra.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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