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Sales Kleeb
Vertrieb Kleeb
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Vollständiger NameVertrieb Kleeb
Geboren23. Februar1930
LandFlagge der Schweiz Schweiz
NebenerwerbLehrer, Dirigent und Trompetenspieler
InstrumentTrompete, Klavier
LehrerJosef Pfenniger
HauptwerkeBuretanz - wenn eine tannigi Hose het, Festlicher Aufmarsch, La Chapelle des Marches - Introduction et Variations au sujet d'un cantique de l'Abbé Bovet
Portal  Portalsymbol  Musik

Vertrieb Kleeb (Richenthal, 23. Februar1930) ist ein schweizerischKomponist, Musikpädagoge, Dirigent, Lehrer und Trompetenspieler. Er war das sechste Kind einer Familie von Lehrern und Musikern.[1]

Lebenszyklus

Kleeb hat studiert Pädagogik, Musiktheorie, Kontrapunkt und Komposition zum Kantonslehrerseminar Luzerne im Hitzkirch Biene Josef Pfenniger (1904-1990).[1][2][3] Nach seinem Abschluss war er von 1950 bis 1961 Lehrer an der Schule seines Geburtsortes.[1][2] Während dieser Zeit wurde er Dirigent mehrerer Musikfirmen in der Region.[1][2] Gleichzeitig wurde er vom Verband der Schweizerischen Musikgesellschaften zum Dirigenten ausgebildet und wurde Leiter der Schweizer Armeekapellen.[1][2] Von 1959 bis 1962 studierte er an der Konservatorium für Klassik und Jazz im Zürich und erhielt seine Diplome.[1][2]

Von 1962 bis 1987 war er Dirigent des Jugendblasorchesters der Städtischen Musikschule in Zug (Kadettenmusik der Stadt Zug).[1][2] 1967 wurde er Direktor der städtischen Musikschule in Zug und reformierte und reorganisierte die Lehrpläne.[1] Er war Mitbegründer des Verbandes der Musikschulen Schweiz (VMS).[1][2] Von 1975 bis 2000 war er Mitglied der Jury des Diplomausschusses der Musikhochschule Luzern und auch ein gefragtes Jurymitglied bei den Wettbewerben des Nationalen Schweizerischen Blasmusikverbandes (Schweizerischer Blasmusikverband) (SBV).[1]

Kleeb ist ein produktiver Komponist und hat Werke für Blasorchester, Kirchen- und Vokalmusik sowie Kammermusik geschrieben. Er gewann nationale und internationale Preise wie den Kompositionswettbewerb der Union Européenne de Radiodiffusion (Europäische Radiounion) und der Alberik-Zwyssig-Preis in einem Wettbewerb für Chorkompositionen. Mehrere seiner Werke wurden von verschiedenen Verbänden und Organisationen bei Wettbewerben und Wettbewerben zur Pflicht gemacht. 1988 erhielt er den Kulturellen Anerkennungspreis der Kantonsregierung von Zug,[4] im Jahr 1990 die Stephan-Jaeggi-Preis des Eidgenössischer Musikverband (EMF). Seit 2005 ist er Ehrenbürger seiner Heimatstadt Rickenthal[5] und Ehrenmitglied des Verbandes der Musikgesellschaften des Kantons Zug und des Schweizerischen Musikpädagogenverbandes (SMPV).

Kompositionen

Arbeiten für Blasorchester oder Blaskapelle

  • 1965: - Altdorfer Tellenmarsch
  • 1965: - Kadettenmarsch
  • 1966: - Das Lilienbanner
  • 1966: - Frohes Fest
  • 1969: - Festlicher Aufmarsch
  • 1969: - Heiri-Wipf-Marsch
  • 1970: - Buretanz - wenn eine tannigi Hose het, für 4 Trompeten und Blasorchester
  • 1971: - Heinzenberger Marsch
  • 1971: - Di-Ju-Dixie-Marsch
  • 1972: - Der Brigadier - Brigadier-Claus-Cramer-Marsch
  • 1972: - Landler Solisten
  • 1972: - Richenthaler Marsch
  • 1974: - transeuropa, Konzertmarsch
  • 1977: - Rudenzer - Marsch für die Musikparty von Unterwalden 1977 in Giswil
  • 1979: - Das Alpenkorps
  • 1981: - Der Ehrenkadett
  • 1982: - Johanniter Marsch zur 800-Jahrfeier Hohenrain
  • 1996: - 100 Jahre "100 Jahre Landis & Gyr", Konzertmarsch
  • 1997: - Via vitae, Suite für Blaskapelle
  • 2001: - La Chapelle des Marches - Introduction et Variations au sujet d'un cantique de l'Abbé Bovet
  • 2002: - Bundesratin Ruth Metzler-Arnold, Konzertmarsch
  • 2002: - Hornusser-Marsch - 100 Jahre Eidgenössischer Hornusserverband
  • - Heinzenberger Marsch
  • - Zunftmeister Fröhlich

Messen und andere Kirchenmusik

  • 2004: - Johannes-Messe, für 2 gemischte Chöre, Kinderchor, Kantor, Harmonielehre und Orgel - Text: Johannes Amrein
  • 2008: - Zuger Fronleichnams-Messe, für gemischten Chor und Blasorchester
  • 2011: - Richenthaler Hubertusmesse «In memoriam venatorum mortuorum», für Parforce-(Jagd-)Hörner und Orgel[6]

Vokalmusik

Kantaten

  • 1994: - Ardeat Luzern, kleine Kantate aus dem Seetal (Luzern) für Mezzosopran, Männerchor, große Orgel und Chororgel - Text: Fridolin Hofer

Arbeit für Chöre

  • - Kammerdiener, für gemischten Chor, Violine und Streichorchester

Kammermusik

  • - Gregor-Quintett, für Blechbläserquintett (2 Trompeten, Horn, Posaune und Tuba)
  • - Jubiläumsfanfare, für 3 Trompeten, Orgel und Pauken

Werke für Klavier

  • - Engelreise, Suite

Veröffentlichungen

  • Musikschule der Stadt Zug, Zug: Musikschule der Stadt Zug, 1971. 14 S.
  • Der Musikschulleiter, ein Zehnkämpfer - (Versuch einer Definition), 1987.
  • zusammen mit Gustav Ineichen und Bruno Leuthold: Albert Benz, ein Leben für die Blasmusik, Zürich: Atlantis Musikbuch-Verlag, 1990. 520 S., ISBN 978-3-254-00165-8
  • Zum Tode von Fritz Siegfried, Musikinstruktor, 1917-1993, in: Schweizerische Blasmusikzeitung, 1993.
  • Experten sehen die Stadtmusik Luzern, in: 175 Jahre Stadtmusik Luzern, 1994.
  • Laudatio zur Ernennung von Josef Frommelt zum Ehrenmitglied der SAJM, in: SAJM-Zeitschrift, 24. Jahrgang, Juli 1996.
  • Wie Musiker die Stadtmusik «Saltina» sehen!, in: 125 Jahre Stadtmusik Saltina Brig, 1997.

Literaturverzeichnis

  • Wolfgang Suppan, Armin Suppan, Das Neue Lexikon des Blasmusikwesens, 4. Ausgabe. Blasmusikverlag Schulz GmbH, Freiburg-Tiengen (1994), S. 375. ISBN 3-923058-07-1 . Abgerufen am 24. März 2014.
  • Paul E. Bierley, William H. Rehrig, Die Heritage Encyclopedia of Band Music - Komponisten und ihre Musik. Integritätspresse, Westerville (Ohio) (1991). ISBN 0-918048-08-7 . Abgerufen am 24. März 2014.
  • Herbert Frei: Schweizer Märsche schweizer Marsch Komponisten - Ein Lexikon, Mellingen: Verlag Herbert Frei, 1988. ISBN 978-3-90565-501-8

Externe Links