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Sandžak
Nationales Symbol der Bosniaken in Serbien und Montenegro
Karte von Sandcak
Karte von Sandcak

Das Sandkuchen (kyrillisch: анџак; Türkisch: Sancak) ist eine Region im Südwesten von Serbien und der Norden von Montenegro, was in etwa dem historischen Land entspricht Raska.

In Serbien umfasst der Sandžak sechs Gemeinden, nämlich Novi Pazar (das "Hauptstadt“ des Sandžak), Nova Varos, Priboja, Prijepolje, sjenica und Tutin. In Montenegro umfasst der Sandžak sechs Gemeinden, nämlich Bijelo Polje, petnjica, Berane, plavi, Pljevlja und rožaje.

Geschichte

Der Name Sandzak war der Name einer Verwaltungseinheit im Osmanisches Reich, was wörtlich "Flagge" bedeutet. Der Sandžak war vollständig der Sandžak von Novi Pazar. Bis um 1912 es war Teil des Osmanischen Reiches. Während der Berliner Kongress 1878 wurde beschlossen, dass Sandžak Teil des Osmanischen Reiches bleiben sollte, aber unter dem militärischen Schutz von Österreich-Ungarn kam. Damit sollte im Falle einer Vereinigung der beiden Länder eine Besetzung durch Serbien und Montenegro vermieden werden. Als Österreich 1908 Bosnien annektierte die Truppen aus Sandžak, verzichteten auf alle Rechte in diesem Gebiet und gaben es an das Osmanische Reich zurück.

Im Jahr 1912, während der Balkankriegewurde der Sandžak zwischen Serbien und Montenegro aufgeteilt (Vertrag von Bukarest, 1913). Viele wanderten zwischen 1912 und 1970 aus Muslim und albanisch Einwohner des Sandžak to Truthahn. Infolgedessen haben heute mehr als 4 Millionen Einwohner der Türkei historische Verbindungen zu der Region.

Demografie

Ein Großteil lebt in der Sandžak Muslime. In der Volkszählung sind sie registriert als Bosniaken und Muslime nach Nationalität.

Die Sandžak existierten nicht als territoriale oder administrative Einheit innerhalb der Konföderation von Serbien und Montenegro. Der Begriff „Sandžak“ wird jedoch häufig verwendet, insbesondere von den Muslimen. Dabei betonen sie ihr eigenes religiös und kulturell Charakter der Region.

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