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Sarrusophon | ||||
zwei Sarrusophone | ||||
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| Oboe, Fagott, Saxophon | ||||
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Das Sarrusophon ist eine Erfindung von ca 1860 benannt nach dem Französisch Militärkapellmeister Sarrus. Es ist ein Blasinstrument aus Metall, mit a Doppelrohrblatt.
Familie der Sarrusophone
Das Familie der sarrusofoons umfasst viele Positionen, vom Es-Sopranino über B-, C- und Es-Kontrabässe. Dieses Kontrabass-Arrusophon wird als Ersatz für das Kontrafagott verwendet. Die Familie umfasst (jeweils mit Größe und Ton in Klammern):
- Es-Sopranino B♭-G (D♭-B♭)
- B-Sopran B♭-G (A♭-F)
- Es B♭-G (D♭-B♭)
- B-Tenor B♭-G (A♭-F)
- Es-Bariton B♭-G (D♭-B♭)
- B-Bass B♭-G (A♭-F)
- Es-Kontrabass B♭-G (D♭-B♭)
- C Kontrabass B♭-G (B♭-G)
- B-Kontrabass B♭-G (A♭-F)
Erfinder
Der eigentliche Erfinder war nicht Sarrus, aber Pierre Louis Gautrot, der das Instrument entwickelt hat, um mit dem zu konkurrieren oder es zu ersetzen Saxophon und der Oboe. Gautrot patentierte die Erfindung in Frankreich unter 'Patent #28034' im Jahr 1856.[1]
Unterschied zum Saxophon
Die Instrumente werden mit einem dicken und schmalen Rohr geliefert, wobei das dicke Rohr einen runderen Klang hat. Im Vergleich zu Saxophonen mit dem gleichen erreichen Sarrusophone wiegen viel weniger und wurden daher in Militärkapellen weit verbreitet, so dass auch die unteren Instrumente tragbar blieben. Das Sarrusophon hat anwendungstechnisch etwas weniger Ventile, ähnelt aber ansonsten dem Saxophon so sehr, dass Adolphe Sax, hatte der Erfinder des Saxophons mehrere Klagen wegen Patentverletzung und Plagiat eingereicht. Ein wichtiger Unterschied besteht jedoch in der Düse: Das Sarrusophon hat wie ein Fagott ein Doppelrohrblatt, während das Saxophon ein Einzelrohrblattinstrument ist.
Repertoire
Das Sarrusophon wird in Frankreich noch gelegentlich verwendet und Italien als Ersatz für die Kontrabassblattteile. Verschiedene Komponisten schrieben Stücke mit Stimmen, die speziell für dieses Instrument bestimmt waren:
- Claude Debussy - "Jeux"
- Igor Strawinsky - "Threni"
- Paul Dukas - "Der Zauberlehrling" (1890) - Dukas verordnete ein Kontrabass-Sarrusophon, das effektvoll als Eröffnung des 'danse macabre' eingesetzt wurde, heute wird diese Stimme meist auf dem Kontrafagott gespielt.
- J. Holbrookes "Apollo und die Seeleute"
- Roscoe Mitchell - "Vier Kompositionen"
- Ignace Paderewski - Sinfonie in h-Moll ("Polonia") - mit 3 Sarrusophonen
- Bruce Broughton - "Tombstone" (Soundtrack - verwendet auch eine Kontrabassposaune)
- Adam Gilbertic - "Seismische Störungen"
Quellen
- Seite über Sarrusophone
- Gerrit Slagmolen - "Musiklexikon", Bruna, 1974, ISBN 9022913678
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |