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Schedelbasisfractuur
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Schädelbasisbruch
Schädelbasisbruch
Synonyme
Lateinfractura baseos cranii
Codierungen
ICD-10so02.1
ICD-9801.1
eMedizinmed/2894
Portal  Portalsymbol  Medizin

EIN Schädelbasisbruch[1] ist ein Fraktur (Knochenbruch) der Schädelbasis. Diese Basis (Unterseite des auf der Wirbelsäule aufliegenden Schädels) besteht aus ziemlich dickem Knochen, so dass eine Fraktur nur bei einem schweren Unfall auftritt. Die oberen Wirbel können einen Riss in die Basis drücken, wenn der Patient beispielsweise mit dem Kopf auf einen harten Boden fällt und eine Kraft entsteht, die die Wirbelsäule unter dem Schädel stark belastet. Bei einem solchen Unfall Hirnnerven und Zentren werden gefangen. Oft wird die Fraktur von a begleitet Gehirnerschütterung und/oder Schock. Zusammen mit den auftretenden Bewusstseinsstörungen ist die harte Hirnhaut sind gerissen und dann läuft das farblos Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit (Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit) aus der Nase oder den Ohren (Likör). Eine Schädelbasisfraktur erfordert einen Krankenhausaufenthalt. Liegen keine Luxationen (gegenseitige Knochenverschiebungen) vor, kann die Aufnahme ohne Operation bleiben und Schmerzlinderung und Ruhe genügen.

Layout

Eine vordere, mittlere und hintere Schädelbasisfraktur kann nach der Frakturlage unterschieden werden.

  • Vorher: Fraktur in der Lamina Fibrose. Charakteristisch für eine vordere Schädelfrakturf blaue Flecken um die Augen (Brille Hämatom, auf Englisch Waschbäraugen (Waschbäraugen), Blut und Liquor aus der Nase und Versagen der Hirnnerven NIE (Geruchsnerv) und NII (Sehnerv).
  • Mitte: Bruch im Os Petrosum. Charakteristisch für eine mittlere Schädelfraktur ist ein Bluterguss hinter dem Ohr (Kampfzeichen, benannt nach dem Arzt, der es benannt hat), Blut und Zerebrospinalflüssigkeit aus dem Ohr und Hirnnervenversagen NVII (Gesichtsmuskeln) und NVIII (Hören und Gleichgewicht).

Siehe auch