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Schranken

Kompaktlader ist ein Phänomen, bei dem aufgrund von Schräglage oder Durchhang[1] (un)erwünschte Effekte treten in einer Konstruktion auf.

Beispiele

Animation der Klemmung durch den Skid-Effekt. Durch Reduzierung des Drehmoments (Pfeil wandert nach links) wird ein Verklemmen verhindert.
Bei einer Schraubzwinge ist es möglich, mittels der Kufe eine Spannkraft zwischen den Backen zu erzeugen.

Alte Holzschubladen sind oft steckengeblieben. Der Stau wurde durch das Kippen der Schublade verursacht. In der deutschen Sprache wird dieses Phänomen daher als Jakobsmuschel-Effekt (Schubladeneffekt).

Eine Gerüstkonstruktion[2] muss ausgestattet werden mit Verspannung.

Mit beweglichen Teilen in einer Konstruktion[3] Es müssen konstruktive Maßnahmen getroffen werden, um ein Verklemmen durch den Kompaktlader zu verhindern.

An einer Schraubzwinge die Kufe wird tatsächlich verwendet, um das bewegliche Teil einzuhaken.

Zur Vermeidung von Kufenstreben aus einer verklemmten Tür wird eine Kufenstrebe oder Klampe schräg nach oben montiert, damit diese unter Druck belastet wird und die Tür rechtwinklig bleibt.

Ursache

Die Ursache des Fluchtungsfehlers ist in der Regel das Ergebnis einer ungleichmäßigen Belastung. Diese ungleichmäßige Belastung verursacht ein Drehmoment in der Struktur. Bei einer bewegten Konstruktion sorgt dieses Drehmoment dafür, dass entgegen der Bewegungsrichtung gerichtete Reibungskräfte erzeugt werden. Wenn die Struktur nicht richtig ausgelegt ist, werden diese Reibungskräfte so groß, dass die Bewegung stoppt. Die Struktur friert dann ein. sie ist dann selbsthemmend. Bei einer statischen Konstruktion (zB Gerüst) muss das Drehmoment konstruktiv aufgenommen werden. In der Regel werden dafür Zahnspangen verwendet.

Siehe auch

Externer Link

Zitat

  1. A. Korevaar (Hrsg.), Architektur-Enzyklopädie, Teil II, Elsevier, Amsterdam, 1954-1955
  2. JA. Hofsteenge (2010). Richtlinien Regeln Arbeitsbedingungen Gesetzgebung. ISBN 978-901306927-3
  3. Konstruktionen für präzises Bewegen und Positionieren, Mikronomie, Nr. 2, 1993