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Segrin ebenfalls shagreen Leder ist der Name für das bearbeitete Haut von Strahlen und Haie. Shagrin wurde verwendet als Sandpapier aber auch zur Dekoration. Segrijn hat kleine runde kreideartige Verdickungen, zwischen denen die Epidermis ist sichtbar. Diese Ausbuchtungen können glatt poliert werden, damit sie sich von der Haut abheben.
Terminologie
Der Begriff Shagreen wurde in verschiedenen Epochen für verschiedene Materialien verwendet. Es wird angenommen, dass die französische und deutsche Bezeichnung Ärger (wovon shagrin eine Korruption ist) leitet sich vom persischen Wort ab saghari, was Pferderücken bedeutet. saghari war Pferde- oder Eselleder, das angefeuchtet wurde, woraufhin Samen der Gänsefuß eingequetscht wurden. Nach dem Trocknen war die Oberfläche mit kleinen Vertiefungen bedeckt. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde der Begriff jedoch für Leder aus Rochenhaut verwendet. Dieses Leder zeichnet sich durch kleine runde kreidige Verdickungen aus.
Benutzen
Außerhalb Europas wurde Shagreen bereits für die Griffe und Scheiden von Samurai-Schwerter, denn die raue Struktur gab viel Grip. In Europa kam es erst im 17. Jahrhundert in Mode. Der Franzose Jean-Claude Galuchat gilt als erster europäischer Schalarbeiter. Er bedeckte so unterschiedliche Produkte wie Parfümflaschen, Schnupftabak- und Nähkästchen und Zigarrenetuis mit Shagreen. Vor allem am Hof von Ludwig XV Seine Produkte waren gefragt.
Heute kommt Shagreen hauptsächlich aus Gärtnereien in den Philippinen.
Literatur
- Willemsen, M., 'Segrin, Polster aus Meer, Leder von Haien und Rochen'. Antiquität 30, Nr. 6, 1996, p. 268-275
- Willemsen, M., 'Fischerleder auf europäischen Blankwaffen'. Rüstungen 35, 2000, p. 138-149