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Serviette ist ein Spanisch historische Marke von Roller, die tatsächlich lizenziert wurde LambrettaModelle waren.
Der Firmenname lautete zunächst Lambretta Locomociones S.A., ab ca. 1959 Serveta Industrial S.A., Eibar und ab 1983 Orbar S.A., Amurrio.
1952 eine Reihe von baskisch Geschäftsleute die Firma Lambrette Locomociones auf in Eibar. Dort begannen sie mit der Produktion von Lambretta-Rollern, die laut Vertrag mit Unschuld durften nicht exportiert werden.
Lambretta Locomociones
125 D, 125 LD, 150 D und Motocarro
Die ersten Modelle waren baugleich mit den Lambrettas, trugen nur ein kleines "LL"-Logo auf der Vorderseite, die Beinschilde trugen jedoch den Namen "Lambretta". Die ersten Exemplare des Typs 125 D wurden wahrscheinlich sogar in Italien gebaut, denn sie wurden bereits 1953 gebaut Barcelona vorgestellt. Die Fabrik wurde erst 1954 offiziell eröffnet. Das 125 D-Modell wurde noch ausgeliefert, aber auch der Luxus 125 LD, der 150 D und der Frachtroller, der in Italien 125 FD hieß, in Spanien aber den Namen „Motocarro“ erhielt.
Bis 1960 wurden in Eibar bereits rund 50.000 Lambrettas gebaut.
Serveta Industrial S.A.
Der Firmenname hat sich am Ende geändert die fünfziger in Serveta Industrial S.A.
Serveta Lambretta Li Serie 1
1960 begann Serveta auch mit der Produktion der einige Jahre zuvor vorgestellten Lambretta Li-Serie. Da die spanische Lambretta Li Serie 1 später auf den Markt kam, war dies eigentlich die Li Serie II, aber das Schutzblech bewegte sich mit dem Vorderrad, ebenso wie der Scheinwerfer. Das war bei der italienischen Serie I nicht der Fall. Im Li war der Kardanantrieb ersetzt durch a Duplexkette im geschlossenen Kettenkasten. Ursprünglich wurde nur die 150cc-Version gebaut. 1962 wurde auch die 125er-Version eingeführt. 1963 ging der TV 175 in Produktion. Dieser hatte zwei Stoßdämpfer neben dem Vorderrad und einem mechanischen Scheibenbremse vor dem. 1964 erhielten alle spanischen Modelle einen achteckigen Scheinwerfer. Die Produktion der Serveta Lambretta Li Series 1 endete 1965. Zu diesem Zeitpunkt wurden ca. 50.000 Exemplare verkauft.
Serveta Lambretta Li Serie 2
Bei den Serienbezeichnungen hinkte Serveta dem italienischen Mutterkonzern hinterher. Es hatte bereits 1961 die Li-Serie 3 herausgebracht, aber Servetas Serie 2 (die fast identisch war) folgte erst 1965. Serveta nannte diese Serie "Scooterlinea". Zunächst handelte es sich um 125er, 150er und 175er Modelle, doch 1966 wurde die 175 durch die Jet 200 ersetzt. Dann kam die Serveta Lambretta 150 Special auf den Markt. Die Serveta Lambretta zeichnete sich noch durch den achteckigen Scheinwerfer aus. Der 150 Special und der Jet 200 waren praktisch identisch mit dem Innocenti Lambretta SX 150 und dem SX 200.
1971 stellte Innocenti die Rollerproduktion ein. Dies ermöglichte Serveta auch den Eintritt in den Rollermarkt außerhalb Spaniens und die Serveta Lambrettas traten auf ausländischen Messen auf. Doch Innocenti hatte nicht umsonst aufgehört: Das Interesse an Rollern ließ nach und natürlich gab es noch erhebliche Konkurrenz, insbesondere von Vespa. Serveta hatte auch das Problem der schlechten Verarbeitung seiner Produkte. Die Ähnlichkeit zwischen dem 150 Special und dem Jet 200 mit dem Innocenti SX 150 und SX 200 lässt sich wohl damit erklären, dass Serveta am Ende der italienischen Rollerproduktion Ersatzteile gekauft hatte, genug für ca. 200 Stück.
Serveta Lambretta Li Serie 3
1975 griff Serveta noch auf die Entwürfe von Innocenti zurück. Die Li Serie 3 erhielt die gleichen Seitenschilder wie die italienische Serie III. Sie waren enger gefüttert und hatten breite, schwarze Paspeln an den Seitenschilden, auf denen die Hubraum aufgeführt wurde. Die Elektroinstallation stammte von der spanischen Marke Motoplat. Die Modelle dieser Serie waren der Li 125, der 150 Special und der Jet 200.
Serveta Lambretta Puma
Ende siebziger Jahre Auch einige Mopeds von Servata Lambretta erschienen, darunter der sportliche "Puma". Es wurde auch in einer "Enduro"-Version, dem "Puma Cross", verkauft. Der Puma hatte die Wahl zwischen vier oder fünf Gängen und der Puma Cross hatte fünf. Angeblich könnten diese Modelle lizenziert werden von Honda produziert wurden, aber Honda lieferte nicht wirklich ein Modell, das dem Puma ähnelte, schon gar nicht mit einem Zweitaktmotor.
Serveta Lambretta Li Serie 4
1980 erschien die Serie 4. Erstmals wurden Luftspalte unter der Sitzbank angebracht, da die Luft für die Vergaser geliefert wurde. Die Maschinen wurden noch von Innocenti-Modellen abgeleitet, jetzt aber von der DL/GP-Serie. Die Maschinen hatten Blinker, die bereits bei den Exportmodellen der Serie 3 verbaut waren. Das Rücklicht war größer geworden.
Serveta Lambretta Li Serie 5
Die Serie 4 wurde bereits während der Produktion verbessert, wurde aber dennoch schon 1982 von der Serie 5 abgelöst (obwohl die Serie 4 Modelle bis 1983 ausgeliefert wurden). Die Roller erhielten wieder hauptsächlich äußere Veränderungen: Sie wurden silberfarben und die Streifen an den Seitenschildern waren jetzt schwarz/chromfarben. Sie bekamen einen neuen vorderen Kotflügel und ein anderes Hupengehäuse. Hinter den Beinschützern befand sich ein abschließbarer Spind für Gepäck. Die bisher auf Stangen montierten Fahrtrichtungsanzeiger wurden nun in die Beinschilde integriert. Die Li Series 5 wurde nur kurze Zeit produziert, da das Werk 1983 verkauft und die Produktion nach verlagert wurde amurrio.
Orbar S.A.
Orbar Lambretta Lince
Nachdem die Firma Orbar die Rollerproduktion übernommen hatte, kam im selben Jahr die Lambretta Lince (Lynx) auf den Markt. Es waren noch 125er, 150er und 200er Modelle und sie ähnelten anfangs der Serveta Lambretta Li Serie 5. Der achteckige Scheinwerfer wurde durch einen runden ersetzt. Für den spanischen Heimatmarkt wurde der Streifen an den Seitenschildern manchmal nur durch den Text „Lambretta“ ersetzt. Trotzdem hatten sich die Roller verändert: Die Zündung hatte sich von einer Stelle hinter dem Kumpelsitz zum Instrumententafel, der Werkzeugkasten unter dem Sattel war dem Batterie, der Benzinhahn wurde verlegt, die 125er und 200er Versionen bekamen schwarz/rote Stoßdämpfer neben dem Vorderrad (obwohl spätere Exportmodelle für die Vereinigtes Königreich sie nicht). Die wichtigste Änderung war der Übergang von 6 Volt auf 12 Volt. Das Zweitaktmotor jetzt auch elektronische Zündung.
Orbar Lambretta Gitaner und Amiga
1985 präsentierte Orbar einen komplett erneuerten und modern gestalteten Roller, der in seiner Prototypenstadium hatte noch den Namen „Gitaner“ (Nomade), wurde aber schließlich „Amiga“ genannt. Der Roller sollte schließlich erst 1989 präsentiert werden. Der Motor, der eigentlich noch aus der „Li“-Reihe stammte, bekam einen neuen Fünf-Port Autisa Zylinder. Sie wollten den Roller in einer 123.17cc- und einer 198.43cc-Version vermarkten, aber die Dinge würden anders sein. Im Juni 1989 wurden mehrere 125ccm Modelle zum Lambretta Jamboree in Straßburg gebracht, damit die anwesenden Lambretta Fahrer eine Probefahrt machen konnten. Die Durchzugskraft des Motors wurde gelobt, aber die Verarbeitung der Roller war geradezu schlecht. Importeure fanden den Übergang von den "klassischen" Linien der Vorgängermodelle und dem modernen (zu japanischen) Design zu groß. Allerdings waren die Entwicklungskosten des Amiga recht hoch. Orbar beschloss im August 1989, die Rollerproduktion einzustellen.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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