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Siegfried Bing
Ausstellung La Maison Bing - L'Art Nouveau Brüssel
Plakat auf der Ausstellung 2005

Siegfried Bing (Hamburg, 26. Februar1838 - Vaupresson, 6. September1905) war ein Französisch Kunsthändler aus Deutsche-jüdisch Abstammung, die in gearbeitet hat Paris.

Ursprünglich handelte Siegfried Bing in japanisch und andere orientalische Kunst. Als diese Kunst so in Mode kam, dass zu viele Konkurrenten auf den Markt kamen, stellte er seinen Kunstbetrieb um und gab ihm den Titel Maison de l'Art Nouveau. Diese Kunstrichtung wurde nach diesem Laden benannt, obwohl er auch genannt wird Jugendstil wird genannt.

Bing hatte mit seinem Handel mit japanischer Kunst großen Einfluss auf die Künstler in Frankreich im 19. Vincent van Gogh, aber auch Pierre Bonnard, Paul Gauguin und Henri Toulouse-Lautrec wurden von den Japanern stark gemacht Bildsprache betroffen.

Bing vertrat unter anderem die Amerikaner Louis Comfort Tiffany mit denen er berühmte Glaswaren, aber auch andere Kunstgegenstände in Frankreich herstellte.

Zwischen 1888 und 1891 veröffentlichte er die Monatszeitschrift Le Japan Artistique, die Artikel über und Bilder von japanischen Artefakten enthielt. 1895 eröffnete er das Maison Bing de L'Art Nouveau als ersten Salon des französischen Internationalen Jugendstil. Die hier veranstalteten Ausstellungen waren teilweise umstritten und wurden von der Presse nicht immer gut aufgenommen. 1900 eröffnete er seine eigene Galerie/Kaufhaus, den Pavillon l'Art Nouveau Bing, im Weltausstellung et Internationale de Paris, das Weltausstellung in Paris. Darin zeigte er drei komplett im modernen Stil eingerichtete Zimmer. In diesem Gesamtkunstwerk Bing zeigte die Arbeiten damals unbekannter Designer, Georges de Feure, Edward Colonna und Eugene Gaillard, aber auch aus dem Belgier Henry Van de Velde.

Nach Bings Tod wurde sein Sohn Marcel Bing, ein begabter Goldschmied, kann den Kunsthandel nicht weiterführen.

Van Gogh

Vincent van Gogh war sehr beeindruckt von der japanischen Druckgrafik. Laut einem Brief an seinen Bruder Theo van Gogh auf Bings Dachboden lagen 10.000 japanische Drucke, die er zu einem freundlichen Preis kaufen konnte. 500 dieser Drucke sind in der Van-Gogh-Museum in Amsterdam. 2004/2005 widmete dieses Museum dem Kunsthändler Bing eine Ausstellung mit allen möglichen Objekten, die einst von Bing verkauft wurden. Viele dieser Objekte befinden sich in europäischen Museen. Nach der Ausstellung im Van Gogh Museum reist es nach München, Barcelona und Paris.

Literaturverzeichnis

  • Peter van Dam. "Siegfried Bing 1838-1905." und weiter, Sommer 1983, S. 10-14.
  • Die Ursprünge des Jugendstils: das Bing-Imperium. Amsterdam: Van Gogh Museum, vertrieben von Cornell University Press 2004. ISBN 9-0615-3572-7
  • Miyajima Hisao: S. Bings Besuch in Japan. In: Bulletin of the Study of Japonism 2 (1982), S. 29-33.