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Siegfried Buback
Siegfried Buback, 1976.

Siegfried Buback (Wilsdruff, 3. Januar1920 - Karlsruhe, 7. April1977) war von 1974 bis zu seinem Tod 1977 Generalstaatsanwalt Bei der Bundesgerichtshof, das höchste Gericht für Zivil- und Strafsachen in West Deutschland. Buback wurde ermordet von den Rote Armee Fraktion (RAF), einer linksgerichteten Terrororganisation.

Als Generalstaatsanwalt war Buback an der Verfolgung der RAF beteiligt. Am 7. April 1977 fuhr der Mercedes Buback von seinem Wohnort in Neureut zum Bundesgerichtshof in Karlsruhe von einem Motorradfahrer zum Anhalten gezwungen. Der Beifahrer nahm das Auto in Brand und tötete neben Buback auch seinen Fahrer Wolfgang Göbel und den Anwalt Georg Wurster.

Vier RAF-Mitglieder (Christian Klar, Knut Folkerts, Günter Sonnenberg und Brigitte Mohnhaupt) wurden strafrechtlich verfolgt, doch die deutsche Justiz hat den genauen Tatbestand nie erfahren.

Gedenkstein am Tatort.

Im April 2007 Bubacks Sohn Michael Buback wurde von einem ehemaligen RAF-Mitglied angesprochen Peter-Jürgen Boock. Boock sagte, dass Stefan Wisniewski war der Passagier, der die tödlichen Schüsse abgefeuert hatte.[1]Diese Aussage wurde später bestätigt von Verena Becker, ebenfalls ein ehemaliges Mitglied der RAF.[2] Ab April 2008 wurde die Rolle der letzteren erneut überprüft, da auf dem sogenannten „Berekenschreiben“ Spuren ihrer DNA gefunden wurden. Am 30. September 2010 wurde ihre mögliche Beteiligung (erneut) vor dem Oberlandesgericht Stuttgart-Stammheim erörtert. 2012 wurde Becker zu vier Jahren Haft verurteilt.[3]