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Sigfried Held
Sigi Held
Sigfried Held
Persönliche Informationen
Vollständiger NameSigfried Held
Geburtsdatum7. August1942
GeburtsortFreudenthal, Deutsches Kaiserreich
Länge180 cm
PositionAngreifer
Vereinsinformationen
Aktueller Verein1981 gestoppt
Jugend
TV Marktheidenfeld
Senioren
JahreszeitVereinW (G)
1963–1965
1965–1971
1971–1977
1977–1979
1979
1979–1981
Flagge von DeutschlandKickers Offenbach
Flagge von DeutschlandBorussia Dortmund
Flagge von DeutschlandKickers Offenbach
Flagge von DeutschlandBorussia Dortmund
Flagge von DeutschlandPreußen Münster
Flagge von DeutschlandFC Bayer 05 Uerdingen
66(24)
183(41)
204(35)
47(3)
11(1)
59(3)
Länderspiele
1966–1973Flagge von DeutschlandWest Deutschland41(5)
Ausgebildete Vereine
1981–1983
1984
1986–1989
1989–1990
1991–1993
1993–1994
1995
1996–1998
2001–2003
2004–2005
Flagge von DeutschlandSchalke 04
Flagge von DeutschlandBV 08 Lüttringhausen
Flagge von IslandIsland
Flagge der TürkeiGalatasaray
Flagge von ÖsterreichFC Admira/Wacker
Flagge von DeutschlandDynamo Dresden
Flagge von JapanGamba Osaka
Flagge von DeutschlandVfB Leipzig
Flagge von MaltaMalta
Flagge von ThailandThailand
Portal  Portalsymbol  Fußball

Sigfried ("Sigi") Held (Freudenthal, 7. August1942) ist ein ehemaliger Deutsche profFußballspieler und Fußballtrainer. Held spielte während seiner gesamten Karriere 422 Bundesliga-Spiele, von denen die meisten angestellt sind Borussia Dortmund. Held gilt dank seines Laufvermögens und seiner präzisen Flanken als einer der besten Linksaußen der Bundesliga-Geschichte.[1]

Vereinskarriere

Held, geboren in Freudenthal, die heutzutage Tschechien Lügen, begann seine Karriere bei Kickers Offenbach. 1965 kam der 23-jährige Flügelspieler bei Borussia Dortmund. Held hatte zunächst eine Vereinbarung mit Hertha BSC geschlossen, aber weil dieser Verein abstieg, wurde der Vertrag annulliert. Held war damals der erste Fußballer von Borussia Dortmund, der nicht aus der Ruhrgebiet oder zumindest West Deutschland.[2]

Helds erste Saison bei Borussia Dortmund war auf Anhieb die erfolgreichste seiner Karriere. Unter anderem aufgrund von Helds 11 Toren belegte Dortmund den zweiten Platz hinter dem Landesmeister 1860 München. Wichtiger war jedoch der Gewinn von Europapokal II am Ende der Saison. Dortmund hatte Titelverteidiger im Halbfinale West Ham United besiegt und musste es in die Finale gegen den Favoriten antreten Liverpool. Die offensiv spielenden Deutschen besiegten die Engländer nach Verlängerung mit 2:1 durch Tore von Held und Libuda. Ins Finale Glasgow gelieferter Held und Angriffspartner Lothar Emmerich in der britischen Presse als "die schrecklichen Zwillinge" bezeichnet.[3]

Aufgrund der beeindruckenden Leistungen sowohl in der Bundesliga als auch im Europapokal durfte Held am 23. Februar 1966 sein Debüt geben Westdeutsche Nationalmannschaft. Einige Monate später durfte er auch in die Fußball-WM im England. Der Neo-Nationalspieler bestritt alle sechs Spiele und erreichte die Finale. Darin, nach Verlängerung mit 4:2 aus dem Gastland England hat verloren.[3]

Held blieb Borussia Dortmund verbunden, bis er 1971, kurz nach seinem 30. Lebensjahr, zu den Kickers Offenbach zurückkehrte. Da war er in der Saison 1971/72 vor allem mit einem Teamkollegen Erwin Kostedde Verantwortlich für den Aufstieg des Kickers Offenbach in die Bundesliga. Der Kampf um den Aufstieg fand jedoch gegen Ende der Saison statt, was dazu führte, dass Held an der Fußball-Europameisterschaft im Belgien ging schief, was gleichzeitig passierte.[4] Westdeutschland würde das Turnier gewinnen.

Nach seinem zweiten Einsatz bei Kickers Offenbach spielte Held noch drei weitere Spielzeiten bei seinem Ex-Klub Borussia Dortmund. Held beendete seine lange Fußballkarriere schließlich im Alter von fast 40 Jahren mit FC Bayer 05 Uerdingen.[3]

Trainerkarriere

Held entschied sich nach seiner aktiven Karriere für den Trainerberuf. Sein erster Verein war der Erzrivale von Borussia Dortmund: Schalke 04. Danach war Held noch als Cheftrainer bei verschiedenen Vereinen aus dem In- und Ausland tätig.[3] Er arbeitete auch als Bundestrainer von Island (1986-1989), Malta (2001-2003) und Thailand (2004-2005).

Ehrentafel

Bei Borussia Dortmund:

Mit Westdeutschland:

Wissenswertes

  • Am 5. Februar 1966 trat Sigi Held als erster auf der Torwand von das aktuelle Sportstudio durfte schießen.[3]

Siehe auch