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Johann Sigmund Schuckert (Nürnberg, 18. Oktober1846 – Wiesbaden, 17. September1895) war ein Deutscher Elektroingenieur und Firmengründer Schucker & Co. Er war einer der Pioniere der Industrialisierung in Nürnberg.
Biografie
Schuckert wurde 1846 als Sohn eines Meisters geborenCooper. Nach der Grundschule weigerte er sich, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und beschloss, das Handwerk des Feinmechanikers zu erlernen, das er 1864 nach vierjähriger Schulzeit abschloss. cum laude beendet. Praktische Erfahrungen sammelte er bei Friedrich Heller, Nürnbergs ältestem Elektrounternehmen.
Nach Jahren des Reisens, Arbeiten in Stuttgart, Hannover, Hamburg und Berlin, kehrte er 1866 nach Nürnberg zurück, wo er in einer optisch-mechanischen Werkstatt Arbeit fand. Um 1869 war er wieder unterwegs, diesmal zum this Vereinigte Staaten. Er arbeitete hier unter anderem in New York, Baltimore, Cincinnati und Newark wo er in der Telegrafiefabrik von . arbeitete Thomas Edison hat funktioniert.
1873 kehrte er nach Europa zurück und besuchte die Weltausstellung im Wien die in diesem Jahr stattfand. Hier lernte er die Dynamoist von Werner Siemens und Zenobe Gramm. Von diesem und den anderen Geräten der aufkommenden Elektrotechnik war er so beeindruckt, dass er am 17. August 1873 in Nürnberg eine selbständige Werkstatt gründete.
Schuckert konzentrierte sich ganz auf den Bau von Dynamos, bei dem er eine große Zukunft voraussah und an dem er einige Verbesserungen durchführte. Anfang 1874 konnte er das erste Exemplar an eine Nürnberger Metallhütte liefern, die anschließend 18 Jahre in Folge ohne Probleme in Betrieb blieb. In den Folgejahren baute er immer bessere Generatoren sowie komplette elektrische Antriebssysteme für Werkzeuge, Schaltgeräte, Akkumulatoren, Messgeräte, Scheinwerfer und vieles mehr.
Darüber hinaus richtete Schuckert für seine Mitarbeiter und Mitarbeiter Sozialleistungen ein, die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgingen und auch Familienangehörige einschlossen. Er gründete 1888 eine Kranken- und Rentenkasse, zahlte Weihnachtsgeld und führte den Zehnstundentag ein. Er eröffnete einen Firmenladen, um seine Mitarbeiter mit billigen Lebensmitteln zu versorgen, seine eigenen Business Schools und schließlich die Sigmund-Schuckert-Stiftung – bestimmt für „herausfordernde und bedürftige Schüler und Schüler mit evangelischen Wurzeln“.
Wegen einer neurologischen Erkrankung musste sich Sigmund Schuckert 1892 aus seinem Geschäft zurückziehen und starb drei Jahre später in Wiesbaden. Seine letzte Ruhestätte fand er auf der Nordfriedhof in Wiesbaden.
Erbe
Seine 1893 gegründete GmbH mit dem Namen EAG (Elektrizitäts-Aktiengesellschaft) wurde 1903 von . eingeführt Siemens & Halske AG übernommen und zusammen mit ihrer Starkstromsparte in eine eigene Gesellschaft überführt Siemens-Schuckertwerke. 1966 folgte die vollständige Fusion zu Siemens AG.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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