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Skaugum
Skaugum von Westen gesehen

skaugum ist die offizielle Residenz des Kronprinzen Haakon aus Norwegen und von seiner Frau Mette-Marit.

Das Anwesen befindet sich in der Gemeinde Frager, ca. 18 km südwestlich von Oslo. Im Mittelalter gehörte es der Kirche und wurde 1909 durch verschiedene Besitzer von Fritz Wedel Jarlsberg gekauft. Als Kronprinz Olav und Kronprinzessin Märtha 1929 heirateten, verkaufte Wedel Jarlsberg es an das Paar.

Das ursprüngliche Haus brannte 1930 ab. Der norwegische Architekt Arnstein Arneberg wurde beauftragt, einen Neubau komplett auf den Fundamenten des Altbaus zu entwerfen.

Das Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg während der deutschen Besatzung als Wohnhaus für die StaatskommissarJosef Terboven. Es sprengte sich am Tag der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 in seinem Bunker im Garten des Anwesens selbst in die Luft. Dabei wurde auch die Leiche von William Rediess vernichtet, der im besetzten Norwegen SS- und Polizeiführer gewesen war und kürzlich Selbstmord begangen hatte.

1968 schenkte König Olav das Anwesen seinem Sohn Harald (später König Harald V) und seine Frau Sonja. 2001 schenkte König Harald das Anwesen seinem Sohn Haakon und seiner Frau Mette-Marit als Hochzeitsgeschenk.