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Slaapseks
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Schlaf Sex oder Sexsomnie ist ein Bedingung wo eine Person während ihrer schlafensexuell Aktionen durchgeführt. Das ist möglich Masturbation als sexuelle Handlungen mit anderen (normalerweise der Partner, neben dem man schläft).

Schlafsex wird unter die gezählt Parasomnien, eine Gruppe von Störungen, bei denen Wachheit während des Schlafs auftritt. Die bekannteste und häufigste davon ist die Schlafwandeln. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 1% der Menschen irgendeine Form von Schlafsex erleben (gegenüber etwa 20% beim Schlafwandeln), wobei die Erkrankung bei Männern etwa doppelt so häufig auftritt wie bei Frauen[1]. Trotzdem sind nur sehr wenige Fälle in der Literatur beschrieben. Schenck und Mahowald fanden in einer umfangreichen Literaturrecherche im "Sleep Journal" nur 31 Fälle. In 23 % der Fälle betraf es Masturbation, in 45% streicheln und sexuell berühren und in 42% der beschriebenen Fälle tatsächlich Geschlechtsverkehr Platz[2]. Die Autoren vermuten, dass eine gewisse Verlegenheit zu der geringen Zahl der Meldungen beiträgt.

Schlafsex kann schwerwiegende Folgen haben, insbesondere wenn andere beteiligt sind: Es gibt bekannte Fälle von Angriff und Sex mit Minderjährige wo Freispruch beantragt oder erteilt wurde[3] weil der Täter die Tat angeblich bei einem Fall von Schlafsex begangen hat. Aus rechtlicher Sicht ist es daher wichtig, Kriterien zu finden, anhand derer echte und falsche Behauptungen über Schlafsex unterschieden werden können.

Wissenswertes

  • In der KRO-NCRV-Dramaserie Keyzer & De Boer Advocaten ist eine Episode Sexsomnia gewidmet.
  • Am 16. August 2007 strahlte RTL 5 in der Sendung „ShockDock“ eine Dokumentation zu diesem Thema aus. Darin sehen wir die Probleme von George, der nachts aus für ihn unerklärlichen Gründen nicht die Finger von seiner Frau lassen kann.
  • In der Episode Role Model in der ersten Staffel von House ist diesem Zustand ebenfalls ein Teil gewidmet.

Verweise

  1. Jessica Marshall: Profil einer Sexsomniac. Neuer Wissenschaftler, 28. Oktober 2006
  2. Nachrichtenwoche, "Es heißt 'Sexsomnia'", S. 53, 11. Juni 2007
  3. Jan Lüdecke aus Toronto, ein 33-jähriger Mann mit Neigung zum Schlafwandeln, führte diese Verteidigung 2005 erfolgreich an. Laut Anne Underwood in Newsweek (11. Juni 2007) wurde gegen seinen Freispruch Berufung eingelegt, er wurde jedoch auch im Berufungsverfahren freigesprochen (Gericht in Ontario bestätigt Freispruch gegen "Sexsomnia").