WikiDer > Schlafsand
schlafender Sand nach dem Volksmärchen ist es so Sand wodurch Sandmann Kinder in schlafen bringt. Es bezieht sich auf die getrocknete Tränenflüssigkeit, die man beim Aufstehen in den Augenwinkeln findet, auch bekannt als Augenausfluss, Schlaf, Schläfer, Durcheinander, Suppe In manchen Dialekten, zum Beispiel Spakenburg, heißt es auch teter erwähnt.
Um das Auge feucht zu halten, produziert der Körper Tränenflüssigkeit. Tagsüber blinzeln die Menschen etwa 12.000 Mal, um die Tränenflüssigkeit zu verteilen. Die Tränenflüssigkeit besteht aus Wasser, einer Art Öl und einer Schleimschicht. Nachts bilden die Augen die Öl- und Schleimschicht, aber die Tränendrüsen produzieren eine Zeit lang kein Wasser. Dadurch wird die Tränenflüssigkeit etwas dicker. Da man nachts nicht mit den Augen blinzelt und die Tränenflüssigkeit zähflüssiger ist, sammelt sich die Augenflüssigkeit im Augenwinkel an. Morgens hat man ein Körnchen getrocknete Tränenflüssigkeit in den Augenwinkeln.
Nach Meinung vieler Eltern ist dieser Schlafsand auch ein Beweis dafür, dass Klaas Veel existiert. Morgens das Gesicht zu waschen, sei wichtig, sagt man den Kindern, um den Sand zu entfernen. Erst dann bist du wirklich wach.
Auch der Ausdruck "Sand ins Auge werfen" hätte seinen Ursprung in diesem Kinderglauben. Es bedeutet, jemanden einzuschläfern oder ihn oder sie in die Irre zu führen.
Das Granulat in den Augenwinkeln wird auch genannt Schluck oder Fotzen erwähnt. Pete kann Grube bedeuten, würde aber auch Stein kann sein (der name Piet meint Felsstein). Der Ausdruck: "Hast du schon die Schwänze aus den Augen bekommen?" bedeutet also: "Hast du schon ausgeschlafen?"