WikiDer > Schnecke (Schweiß)
Schnecke ist sprödes, glasartiges Material, das sich lösen kann, wenn Schweißen.
Schnecken können aus verschiedenen Materialien bestehen und unterschiedlichen Ursprungs haben. Manchmal ist es unerwünscht, aber manchmal wird das Vorhandensein von Schlacke beim Schweißen bewusst verwendet.
Der Begriff darf nicht mit dem verwechselt werden Hochofenschlacke bei der Metallherstellung freigesetzt.
Ursprung
Schlacke entsteht hauptsächlich als Restprodukt bei Schweißprozessen, bei denen Schweißpulver oder Elektroden mit einer Verkleidung (Mantel) verwendet werden. Es benutzte Füllmaterial schmilzt durch die Schweißwärme und bildet eine Schicht, die auf dem Schmelzbad schwimmt. Nach dem Abkühlen ist die Schlacke als spröde, manchmal glasige Schicht sichtbar.
Beispiele für solche Schweißverfahren, bei denen absichtlich Schlacke erzeugt wird: OP-Schweißen, Elektrodenschweißen, Fülldrahtschweißen, Elektroschlackeschweißen und exothermes Schweißen.
Bei Schweißprozessen, bei denen kein Pulver oder keine Beschichtung verwendet wird, sondern a Schutzgas oder Vakuum, ist die Chance auf Schneckenbildung viel geringer. Es ist jedoch sicherlich möglich. Besonders bei MIG/MAG-Schweißen oft bilden sich Schnecken. Die Schlacke entsteht dann nicht durch absichtlich hinzugefügtes Material, sondern durch Verunreinigungen, die auf den geschweißten Werkstücken vorhanden waren, wie z. B. eine Oxidschicht und Verunreinigungen. Schlacke kann auch durch Verbrennung des Schweißgutes selbst entstehen, da kein Schutz vorhanden ist.
Bei einigen anderen Schweißverfahren kommt Schlacke aus verschiedenen Gründen nicht oder kaum vor oder spielt zumindest keine große Rolle.
Funktion
Bei Schweißprozessen, bei denen gezielt Schlacke erzeugt wird, besteht die Hauptfunktion der Schlacke insbesondere darin, das Schweißbad vor unerwünschten äußeren Einflüssen zu schützen Verbrennung aber auch die Wirkung von Stickstoff- aus dem Himmel. Dieser Schutz ist nicht nur beim Schweißen vorhanden, sondern auch beim Abkühlen. Die Schlackeschicht wirkt zudem isolierend und verlangsamt die Abkühlung.
Auch die Wahl des schlackenbildenden Zusatzwerkstoffes kann sich auf die Schweißnaht selbst auswirken. Beispielsweise kann die Oberflächenspannung gesenkt werden (durch Säure oder rutil Verbrauchsmaterialien), wodurch die Schweißnaht fließend und glatt wird. Auch beim Vertikal- oder Überkopfschweißen kann Schlacke eine unterstützende Funktion haben, um ein Abfließen des Schmelzbades vor dem Erstarren (durch alkalische Zusätze) zu verhindern.
Unerwünschte Effekte
Schnecke hat auch ungewollte Seiten:
- Nachdem die Schlacke ihre schützende Arbeit verrichtet hat, bleibt sie auf der Schweißnaht zurück und ist dort meist unerwünscht. Anschließend muss es mechanisch entfernt werden, beispielsweise durch Absplittern. Dies ist ein teurer und mühsamer Vorgang und der Hauptgrund, warum Schweißverfahren, bei denen keine Schlacke gebildet wird, oft bevorzugt werden.
- Schlacke ist normalerweise leichter als das zu schweißende geschmolzene Material und schwimmt dann auf dem Schmelzbad. Trotzdem ist es möglich, dass Schlacke in der Schweißnaht eingeschlossen wird (siehe 'Schweißfehler') und untergräbt die Qualität der Schweißnaht. Manchmal sind Schlackeneinschlüsse sichtbar - oft als eine Art "Spur" auf beiden Seiten einer Schweißnaht - aber manchmal sind sie vollständig in Metall eingeschlossen und können dann durch Herstellung gefunden werden Röntgen's oder mit Ultraschall (Ultraschall). Nicht erkannte Schweißfehler können eine Schweißverbindung schwächen und zum Versagen der Struktur führen.