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Snaphaanslot
Ein Karabinerhakenschloss im Einsatz

EIN Karabinerhakenverschluss (Deutsche: Schnapphahn, Englisch: Snaphance) ist ein Zündmechanismus Für ein Feuerwaffe. Es wurde im sechzehnten und der ersten Hälfte des siebzehnten Jahrhunderts auf Kleinwaffen als Pistolen, Karabiner und Musketen. Es war, wie damals auch üblich, Radblockierung, eine Art Feuersteinschloss.

Der Karabinerhakenverschluss funktionierte mit einem Stück Feuersteinder, als er den Abzug betätigte, ein Stück Roheisen (das Stahl genannt wurde, obwohl es kein Stahl war) entlang kratzte. Der daraus resultierende Funkenregen schlug in die Pulverpfanne und ließ den Schuss losgehen.

Trotz der Vorteile des Schnappverschlusses gegenüber dem herkömmlichen bei Musketen Luntenschloss, erwies sich der Mechanismus als zu teuer und kompliziert für den allgemeinen militärischen Einsatz. Das Schloss war auf dem zivilen Markt beliebt.

Das Schnappschloss ist einer der Vorläufer des französischen Feuersteinschlosses, das ab 1630 bei Schusswaffen üblich wurde. Das französische Steinschloss war einfacher als das Schnappschloss und blieb etwa 200 Jahre lang der Standard-Schussmechanismus für Schusswaffen.

Das Wort Snaphaan wohl auf die Form des Feuersteinhalters bezogen. Dieser hatte die Form eines Hahnenkopfes und hieß daher Hahn erwähnt. Die Bewegung des Hahns ist wie das Picken (das Greifen) von Samen aus dem Boden. Ein Snaphaan war damals auch ein Name für einen Wegelagerer.[1]

Der Begriff Snaphaan wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts zum Synonym für alle Feuersteinschlösser und ging auch auf die Feuersteinmusketen über; auch die Musketen, die keinen Schnappverschluss hatten, sondern eine andere Art von Steinschloss. Der Begriff Snaphaan blieb in militärischen Kreisen bis in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts in Gebrauch; dann gingen sie von Gewehr sprechen.

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