WikiDer > Snauwenberg
Nachbarschaft in Belgien | |||
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| Koordinaten | 50° 46′ N, 5° 47′ E | ||
Detailkarte | |||
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snauwenberg ist ein Stadtteil von 's-Gravenvoeren in der belgischen Provinz Limburg.
Der Weiler liegt südlich der belgisch-niederländischen Grenze, an der ehemaligen Poststraße von Lüttich zu Aachen. Von 1844-1846 wurde diese Straße zu ihrem heutigen Profil verbreitert. Die Straße bildet für ein kurzes Stück die Grenze, und dort heißt sie Fahrbahn. Anschließend geht es auf niederländischem Territorium in nordöstlicher Richtung weiter.
Erdkunde
Snauwenberg liegt auf einem Bergrücken, der Teil der Plateau von Margraten. Auf der Nordseite des Snauwenbergs schneidet das Trockental die Horstergrub auf der Hochebene, während auf der Südseite das Bachtal des Flusses de norwegisch. Es befindet sich in der Horstergrub hoher Wald und im Noordal liegen die nördliche Wiesen.
Sehenswürdigkeiten
In Snauwenberg befand sich um 1600 ein Sandstein-Unfallkreuz mit einer Inschrift in gotischen Buchstaben auf der Rückseite und einem Kruzifix und Davidstern auf der Vorderseite. Diese Steine gallingerkruuske wurde im März 1996 gestohlen und durch ein schmiedeeisernes Kreuz ersetzt, das lautet: Herr, erbarme dich meiner Sünder.[1] Auch in Snauwenberg gibt es einige monumentale Bäume.
Geschichte
Das Hove Snauwenberg wurde 1405 erstmals urkundlich erwähnt. Es war ein Lehen der Graf von Dalhem. Auf der Ferraris-Karten (1771-1777) wurde der Hof erwähnt als Maison de Plaisance Snauwenberg und noch 1841 gab es a Maison de Kampagne oder Landhaus.
Der älteste Teil des Komplexes ist das spätgotische Eingangstor aus dem 16. Korbbogen. Die anderen Gebäude wurden im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts stark umgebaut, einige Türrahmen aus der Zeit um 1775 sind jedoch noch vorhanden.
Galgen von Voeren
Der Galgen von Voeren hätte in der Nähe des gestohlenen Unglückskreuzes oder Galgens gestanden. Lange Zeit war die Schöffenbank von 's-Gravenvoeren die einzige in der Grafschaft Dalhem, die über eine hohe Gerichtsbarkeit verfügte und daher die Todesstrafe in 'Halsfällen' verhängen konnte. So wurde beispielsweise 1725 ein Diener aus Teuven, der auf dem Hof Snauwenberg arbeitete, an diesem Galgen hingerichtet.[2] Am 10. März 1747 wurde ein polnischer Soldat eines in Voeren stationierten ungarischen Regiments[3] wegen Bestialität verurteilt und an der Hinrichtungsstätte auf dem Voerenberg in Richtung Snauwenberg enthauptet.[4]
Passage Mozart
Der Koetsweg durch Snauwenberg geht in nordöstlicher Richtung in die Voerenstraat und den Gulperweg über und kreuzt in Terlinden das Via Mansuerisca, der Weg des Tongeren/Maastricht zu Limburg/Trier. Der Weg zwischen Gulpen und 's-Gravenvoeren war Teil der Poststraße von Aachen nach Lüttich. Auf dieser Straße im September 1763 Wolfgang Amadeus Mozart fuhr mit seiner Familie, als er auf seiner war Große Tour durch Europa von Aachen nach Lüttich.[5]
Ausgrabungen an der Saele
1867 wurden unter der Leitung von Henri Schuermans (Staatsanwalt in Hasselt) archäologische Ausgrabungen auf einem kleinen Plateau am Kötsweg durchgeführt, auf einem steilen Hang, der den Weiler Vitschen überragt, wo die Norweger im Futter endet. Dieser hohe Ort ist unter dem Namen bekannt Auf der Säle, was sich auf eine 'Halle' oder ein großes Gebäude beziehen würde, wahrscheinlich a fränkischPfalz. Die Straße ist mit Kopfsteinpflaster gepflastert, wo der Eingang gewesen wäre. Im Jahr 1867 wären noch Reste eines 13 mal 13 Meter großen Platzes sichtbar gewesen. Über die Funde dieser Ausgrabung von Schuermans sind jedoch keine Veröffentlichungen bekannt.[6] Ungefähr 20 Jahre zuvor grub H. Delvaux in der Nähe von Steenbos (Schaufelheber), wo ein fränkischer Palast und sogar eine römische Villa gefunden wurden. 1846 wurde von den gefundenen Baumaterialien die Steenbos-Kapelle gebaut.
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Grenzposten Nr. 24 mit Straßensperrung, Mai 2020, während Corona-Pandemie

1996 gestohlenes Sandsteinkreuz

Schmiedeeisernes Kreuz als Ersatz für gestohlenes Steinkreuz

Bauernhof Snauwenberg 1947

Hoftor 1991

Blick von Op de Saele über das Voertal

Kopfsteinpflaster auf dem Koetsweg vor dem Eingang zur Op de Saele
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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