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Sol Lumen
Laserstrahlen des Sol Lumen-Projekts über der Innenstadt von Utrecht, fotografiert von der Neudeflat.

Sonnenlumen (Latein, "Sonnenlicht") war ein Provisorium Laserkunstprojekt zu Ehren des 375-jährigen Bestehens der Universität Utrecht. Die Installation wurde zwischen dem 20. und 26. März aufgebaut 2011 in einem der obersten Stockwerke des Willem C. van Unnik-Gebäude auf Der Uithof, von dem aus sieben farbige Laserstrahlen auf die Domturm Im Stadtzentrum. Die rund 3.500 Meter Luftlinie zurückgelegten Strahlen symbolisierten jeweils einen der Fakultäten; das gesamtprojekt sollte die bindung zwischen universität und stadt in punkto Kunst und Kultur vorstellen.[1]

Die Laser waren jede Nacht von 20:00 Uhr bis Mitternacht kilometerweit sichtbar, mit Ausnahme des letzten Tages, an dem sie wegen des Ereignisses waren. Erdstunde wurden für eine Stunde vertrieben. Sowohl das Van Unnik-Gebäude als auch das in der Nähe des Domturms Neudeflat waren an diesen Abenden für die Öffentlichkeit zugänglich. Insgesamt besuchten etwa 6000 Menschen eines der beiden Gebäude für den Blick über Sonnenlumen.[2] Das Projekt erregte die Aufmerksamkeit nationaler und internationaler Medien, darunter eine Veröffentlichung in Die Washington Post.[3]

Die Laserinstallation wurde durch die Firma Laserfabrik ermöglicht, die zuvor ähnliche Projekte in aufgebaut hatte New York City, Berlin und Toulouse.[4] Der Berliner Künstler Yvette Mattern, die die geistige Mutter der früheren Installationen unter dem Namen war Globaler RegenbogenWas sie als Diebstahl ihres Projekts ansah, gefiel ihr nicht. Obwohl die Universität zunächst argumentierte, dass die Ausführung sehr unterschiedlich sei, einigten sich beide Parteien schließlich. Matterns Name würde künftig bei jeder UU-Publikation über das Projekt genannt werden.[5]

Siehe auch

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