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Sonderweg ist die Bezeichnung für die Aussage, Deutschland habe eine eigene abweichende Entwicklung vom Adel zur Demokratie gehabt. Vor allem führte der Erwerb wirtschaftlicher Macht durch die Bourgeoisie im 19. Jahrhundert nicht zum Erwerb politischer Macht. Es blieb in der Hand der Fürsten und des Adels.[1] Dies wäre die Ursache für die anhaltende Bevorzugung autoritärer Führer und letztendlich für die Entstehung der of Nationalsozialismus und die damit verbundenen Schrecken des Vans Holocaust möglich gemacht haben. Auf der SonderwegThese ist in die Kritik geraten, dass die Existenz von a Sonderweg setzt voraus, dass es einen normalen, obligatorischen Weg zur Demokratie gibt.
Das SonderwegDiplomarbeit ist hauptsächlich in den sechziger Jahren in West Deutschland entstanden unter anderem durch die Arbeit des Historikers Hans-Ulrich Wehler. Die Theorie hatte auch direkte moralische und politische Konsequenzen. Das SonderwegDiese These stellte fest, dass das deutsche politische System völlig falsch war und dass, um eine Rückkehr des Nationalsozialismus zu verhindern, ein demokratisches System nach französischem oder britischem Vorbild eingeführt werden musste. Vor allem das gebildete Bürgertum, das Bildungsburgertum, war, Verantwortung für die Politik zu übernehmen und sie nicht anderen zu überlassen, wie in der Weimarer Republik ist passiert. Mit dieser Ansicht wandten sich Wehler und seine Anhänger gegen Historiker wie Friedrich Meinecke der 1946 das Vorgehen der Nazis als Abkehr von der bestehenden deutschen Politik und nicht als logische Fortsetzung betrachtete.
Wehlers Ansichten stimmten mit denen vieler britischer Historiker während und nach der Zweiter Weltkrieg, der das deutsche Volk kollektiv des Krieges und des Holocaust schuldig machte. Der britische Blick auf die deutsche Geschichte führte unter anderem zu einem Umerziehungsprogramm in der eigenen deutschen Sprache Besatzungszone. Durch die Übernahme der Ideen der Briten wurde die These des Sonderweg auch eine Rolle bei der Normalisierung der Beziehungen zwischen den Deutschen und den Alliierte.
zusätzlich SonderwegDiese stehen im Einklang mit der langjährigen Ansicht, dass Deutschland als Brücke zwischen dem autoritären Osten Deutschlands eine eigene Sondervariante der Demokratie entwickeln musste Europa und dem demokratischen Westen. Deutschland sollte innerhalb Europas eine eigene Berufung haben, eine Vision, die 1990 in kleinen Kreisen noch zu existieren schien und die zu dem Vorschlag führte, dass das wiedervereinigte Deutschland sich dem NATO noch bei der Warschauer Pakt verbinden sollte. Diese Ausarbeitung stand jedoch den Ansichten Wehlers diametral entgegen.
In den 1980er und 1990er Jahren wurde die Sonderwegdieser Teil der Historischer Streit in dem die Einzigartigkeit des Holocaust unter anderem durch den Vergleich mit dem Gulag-Archipel.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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