WikiDer > Entschuldigung
Es tut uns leid ist negativ Emotion mit dem Wunsch, sie hätten sich anders verhalten in der realisieren oder Verdacht das eine Alternative Handlung führte zu einem besseren Ergebnis. In Kombination mit Nachsicht ist das begleitet von Selbstvorwürfe, das Gefühl, man hätte es besser wissen müssen und die Situation korrigieren wollen. Je mehr Auswahlmöglichkeiten es im Vorfeld gab, desto mehr Alternativen, die im Nachhinein attraktiv aussehen können, und damit mehr Chancen, mit der gewählten Option unzufrieden zu sein.
Bedauern kann daher nur entstehen, wenn man am Endergebnis mitgewirkt hat. Es muss Entscheidung vorausgegangen sind. Dies steht im Gegensatz zu Emotionen wie Glück und Enttäuschung was auch eintreten kann, wenn man keinen Einfluss auf das Ergebnis hatte. Bedauern ist auch stärker nach innen gerichtet, anders als zum Beispiel Schande das wird anderen gegenüber empfunden.
Kurzfristig ist das Bedauern oft größer, wenn anders gehandelt wurde als Norm die angenommen wurden. Wenn eine Entscheidung gerechtfertigter ist, wird das Bedauern über enttäuschende Ergebnisse abnehmen. Dies wirkt sich auf die Entscheidungsfindung aus, indem es dazu neigt, die Norm zu antizipieren und daher häufiger zu folgen, auch wenn es eine vielversprechende, aber weniger konventionelle Alternative gibt. Das Bedauern lässt jedoch mit der Zeit nach, sodass man auf Dauer mehr bedauert Chancen die zurückgeblieben sind.
Die Vorwegnahme des Bedauerns oder eine Erinnerung daran hat einen starken Einfluss auf Verhalten und kann schädliche Handlungen reduzieren und einschließen Soziale Beziehungen beschützen. Obwohl Bedauern persönlich als negativ empfunden wird, wird Bedauern von anderen oft positiver wahrgenommen.
Bedauern gehört nicht dazu primäre Emotionen wie Angst, Glück, Zorn und Traurigkeit. Wo ein Baby erfährt diese primären Emotionen bereits, es entwickelt eine Vorstellung davon, wie eine Entscheidung anders hätte ausgehen können - kontrafaktisches Denken - tritt erst im Alter von etwa sieben Jahren auf. Bedauern erfordert daher komplexere kognitive Prozesse wo eine Idee von alternativen Ergebnissen gemacht werden muss. Diese Prozesse finden in der orbitofrontaler Kortex.
Siehe auch
Literatur
- Zeelenberg, M.; Pieters, R. (2007): Eine Theorie der Regret-Regulierung 1.0 im Zeitschrift für Verbraucherpsychologie, 17(1), 3-18;
- Zeelenberg, M. (2009): Bedauern im Sander, D.; Scherer, K. R.Der Oxford Companion to Emotion and the Affective Sciences, Oxford University Press, p. 336.
| Suche Bedauern auf im Wiktionary. |