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EIN Spindel ist ein einfaches Werkzeug, um z. wolle zu Spinnen.
Im Prinzip ist eine Spindel nichts anderes als ein schweres Gewicht, an dem ein Wollfaden befestigt und schnell gedreht werden kann. Der gesponnene Faden wird auf den Kreisel aufgewickelt.
Die primitivste Form des Spinnens ist das einfache Spinnen der Wolle zum Beispiel am Oberschenkelknochen. Um den Prozess schneller und stabiler zu machen, wird der Draht an einen Stein mit einem Loch gebunden. Der Stein wird gedreht, bis der Draht für die erforderliche Festigkeit ausreichend verdrillt ist.
Etwas fortgeschrittener ist die Spindel, ein meist hölzerner Gegenstand, um den sich der gesponnene Faden wickeln lässt. In ihrer einfachsten Form hat die Spindel oben einen Schlitz, in den der Draht eingespannt wird. Später in der Entwicklung erhielt die Spindel einen Knochenhaken. Eine Spindel hat immer einen breiteren, kreisförmigen Teil, a Schwungrad. Dies ist wichtig, um dem Objekt eine größere Trägheitsmoment was die Maut stabiler macht. Dieser breitere Teil kann oben, in der Mitte oder unten sein. In Surinam zum Beispiel wird die Spindel mit einer Scheibe beschwert Kürbis[1]
Je größer das Schwungrad, desto dicker wird der Draht[2].
Spindeln wurden an zahlreichen archäologischen Stätten gefunden. Es wird angenommen, dass das Spinnen bereits vor 3.000 Jahren stattgefunden hat.
Die Erfindung des drehendes Rad war eine große Verbesserung gegenüber der Spindel. Da die Spindel jedoch günstiger und viel einfacher zu transportieren ist, wird sie auch heute noch verwendet, beispielsweise in Peru oder Nepal.
Methode
Das Spinnen der Spindel erfolgt durch ein großes Büschel Wolle oder pflanzliches Material (wie z Flachs Leinen zu spinnen, Hanf oder Baumwolle) in der linken Hand (oder in der rechten Hand für a linkshändig Person). Mit der rechten Hand werden die Fäden etwa zehn Zentimeter auseinander gezogen und oben an der Spindel befestigt. Die Spindel wird mit der rechten Hand beispielsweise gegen das rechte Bein gedreht. Anschließend wird der Kreisel abgesenkt, der sich weiter dreht. Währenddessen wird mit der rechten Hand jedes Mal neues Material aus dem Büschel gezogen. Wenn der Draht lang genug ist, wird er gelöst und um den Kreisel gewickelt, woraufhin der Vorgang von vorne beginnt. Wenn die Spindel mit Wolle gefüllt ist, wird sie zur weiteren Verarbeitung durch Weben oder Stricken abgewickelt.
Eine etwas fortgeschrittenere Methode ist das ungesponnene Material auf a Spinnrocken reparieren.
Mythologie
Die Spindel ist ein Attribut vieler Göttinnen oder Märchenfiguren, wie zum Beispiel Frau Holle, der Norweger frig der der Legende nach Wolken spinnt, der Ägypter Isis, der Grieche Artemis und Athen.
Spinnen wird oft mit „Schicksal“ in Verbindung gebracht, denn das Leben wird als Faden gesehen, der auch reißen kann.
Das Spinnrad wurde erst um das 16. Jahrhundert in Europa eingeführt. Beim Spinnen in älteren Geschichten geht es also definitiv um eine Spindel. In der alten Geschichte von Dornröschen, wo sie sich an einem Spinnrad stach, muss es ursprünglich ein Kreisel gewesen sein, wie es auch in der Brüder Grimm[3].
Spindel in der Kunst
Das Spinnen, auch das Spinnen mit einer Spindel, hat viele Künstler inspiriert. Das Spinnen hat daher eine sexuelle Bedeutung. Der Spinnrocken steht für das weibliche Geschlecht, die oft lange Spindel für das Männchen[4].

Eve Spinning (um 1170)

Das Schicksal und der Tod, drohend, den Faden mit seinem Speer zu durchbohren (um 1497)

Andrea del Sarto, Frau mit Kreiselkorb (um 1517)

Peter Paul Rubens, rechts unten eine Spinnerin (Skizze, um 1623).

Wedgwood Vase (um 1830)

William-Adolphe Bouguereau, der Spinner (1873)
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William-Adolphe Bouguereau, das Wiegenlied (1875)

Tannen Sergejewitsch Zhuravlev, die Jungfer (spätes 19. Jahrhundert)

Walter KranDornröschen mit der bösen Fee

John William Waterhouse (1874)
Heraldik
Auch in der Heraldik die Spindel wird verwendet, wie im Wappen des deutschen Ortes Nattheim und die Franzosen Cussac. Hier kann es übrigens zu Verwechslungen kommen mit dem Senklot.
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