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Stamtafel
Ein typischer Aschenbecher mit Schild "Stammtisch" in einem deutschen Café
Emaille "Tribal"-Anmeldung München

EIN Stammtisch, auch bekannt unter dem Deutsche Name Stammes, ist eine Tabelle in a Cafe o.ä Catering-Einrichtung um die die Stammgäste von diesem Café. Dabei handelt es sich nicht um organisierte Treffen, sondern um Treffen, die auf Freundschaft und Gewohnheit beruhen. Das Café, in dem sich der Stammtisch befindet, wird von den Stammgästen auch als ihr . bezeichnet normales Café oder Lieblingskneipe erwähnt.

Stammgäste kennen die Kellner und die anderen Stammgäste mit (Vor-)Namen. Umgekehrt weiß das Personal, was der Kunde trinkt. Bei ihrer Ankunft wird ihnen unaufgefordert sein Verzehr zubereitet – eine Handbewegung genügt. Dadurch fühlen sich die Stammgäste im Café vertraut und zu Hause und betrachten das Personal und andere Stammkunden als gute Bekannte.

Oft wird der Stammtisch mit einem Teller oder Special serviert Aschenbecher so gekennzeichnet, dass es den Stammgästen vorbehalten ist. Andere Gäste können zum Stammtisch eingeladen werden, aber es gilt als unhöflich, sich selbst zum Stammtisch einzuladen.

Hintergrund

In Deutschland war die Mitgliedschaft in einem Stammtisch bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts mit einem höheren sozialen Status verbunden. An diesem Tisch saßen Leute wie Bürgermeister, Ärzte, Apotheker, Lehrer oder reiche Bauern.

Im iberischen Sprachraum (Spanien, Portugal und Lateinamerika) kennt man die "tertulia", eine ähnliche Versammlung, oft mit literarischem oder künstlerischem Hintergrund. In dem Vereinigtes Königreich und Irland existiert in vielen Kneipen ein separates"Hinterzimmer“ zum gleichen Zweck.

Heute sind Stammestafeln nicht mehr mit dem sozialen Status verbunden. Nur Dinge wie Zusammengehörigkeit, Vertrautheit und gemeinsame Interessen spielen noch eine Rolle.

Siehe auch