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Bahnhof Oltena | ||||
Blick von Westen auf den Bahnhof Olten, links die Gleise 1 bis 4, in der Mitte die Post, rechts die Gleise 7 bis 12 | ||||
| Platz | Olten | |||
| Abkürzung | OL | |||
| Öffnung | 9. Juni1856 | |||
| Bahnsteiggleise | 10 | |||
| Transportunternehmen | SBB | |||
| Reisende | 80.000 | |||
| Linien | ||||
| Zug | Hauenstein-Linie (Basel-Olten) Mittellandl. (Olten-Lausanne) Jurafuss-Linie (Olten-Genf) Bahn Olten - Luzern Bahn Olten - Aarau | |||
| Ort | ||||
| Koordinaten | 47° 21′ N, 07° 54′ O | |||
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Es Bahnhof Oltena(Deutsche: Bahnhof Olten) ist der Bahnhof der Stadt Olten in dem schweizerischKantonSolothurn. Es ist ein wichtiger Knotenpunkt im Schweizer Schienennetz. Mit 1100 Zügen pro Tag ist er nach . der am zweithäufigsten bediente Bahnhof der Schweiz Zürich Hauptbahnhof, und gehört mit 80.000 Reisenden täglich zu den zwanzig verkehrsreichsten Bahnhöfen des Landes.
Dass der Bahnhof dieser relativ kleinen Stadt mit rund 17.000 Einwohnern ein so wichtiger Knotenpunkt ist, lässt sich mit der geografischen Lage der Stadt und der historischen Entwicklung des Eisenbahnnetzes erklären.
Olten als Eisenbahnknotenpunkt
Das Bundesrat stellte 1850 die international gefragten englischen Eisenbahningenieure ein Robert Stephenson und Henry Swimburne, um ein Schienennetz zu entwerfen, das Zürich, Basel und Bern verbinden würde.
Wollte man beim Bau einer Verbindung zwischen Basel und Bern den Jura umgehen, müsste die Verbindung zwischen Basel und Bern viel weiter nördlich entlang des Rheintals verlaufen, ansonsten wäre eine Querung notwendig. Für eine direkte Verbindung nach Basel musste eine Bahnstrecke durch den Nordjura gebaut werden, teils parallel zur bereits in der Römerzeit bekannten Hauenstein-Strecke, teils in Anlehnung an die schon im Mittelalter bekannte Passwang-Strecke oder teils der Schafmatt-Strecke. Es wurde die erste der drei Kreuzungen, hauptsächlich weil eine kürzere Tunnellänge die Kosten begrenzen könnte.
Diese Hauenstein-Strecke überquert bei Olten den Ausläufer des Jurasüdfuss, den Jurasüdfuss, so dass die Verbindung einer Basel-Bern-Strecke eine relativ flache Bahnstrecke in fast gerader Linie von Genf zu Baden in Olten kreuzen. Ab Olten sind Täler, die eine Route in Richtung Bern und Luzern ermöglichen.
Bei der Gründung des Schweizerische Zentralbahn 1853 war die erste geplante Bahnlinie die Verbindung Basel - Bern Über Liestal und Olten. In dieser Zeile sind Erweiterungen (zu Thun) und Zweige (zu Biel, Luzerne und Brügge) bereitstellen.
1853 am Wesentlichen arbeiten Hauenstein-Scheitel-Tunnel die 1858 in Betrieb genommen werden konnte. Inzwischen wurde bereits 1856 die erste Verbindung von aarau zu Luzerne über Olten in Auftrag gegeben. Die Strecke wurde dort 1857 gebaut Aarburg - oftringen – Herzogenbuchsee hinzugefügt, und 1858 die Verbindung nach Basel.
Damit wurde Olten zum Zentrum des ersten ausgedehnten Schweizer Bahnnetzes. Auch die Schweizerische Centralbahn dokumentierte ihr Netz mit Olten als Zentrum seit 1856, so dass der 0-Kilometer im Bahnhof Olten liegt. Der Ort ist heute mit einer Gedenktafel gekennzeichnet. Olten wurde auch Standort der Depots und Werkstätten der SCB.
Mit dem Zusammenschluss vieler Eisenbahnen im Jahr 1902, darunter der Schweizerische Zentralbahn bis zum SBB-CFF-FFS, Olten blieb die wichtige Drehscheibe, und die Bedeutung der ehemaligen SCB-Werkstätten nahm nur zu, als sie sich zum Hauptunterhaltsstandort der gesamten SBB entwickelten. Die Bedeutung der Bahn und der Werkstatt für die örtliche Wirtschaft war sehr groß.
Der Nachteil des Hauenstein-Scheitel-Tunnels bestand darin, dass dieser Abschnitt Richtung Basel relativ steile Gefälle aufweist, was den Einsatz zusätzlicher Lokomotiven für die schwereren Güterzüge erforderte und die maximale Länge und Beladung einschränkte. Deshalb wurde 1912 an der über 8 km langen Hauenstein-Basistunnel die 1916 in Betrieb genommen werden konnte. Die südliche Tunneleinfahrt befindet sich fast am Eingang zum Bahnhofsgelände des Bahnhofs Olten, nur durch die vom Bahnhof getrennte Aare die mit der Aarebrücke überbrückt wird.
Für die Strecke nach Bern wurde zwischen 1996 und 2004 an einer Trasse für eine neue Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Mattstetten und Rothrist, was die Reisezeit von Olten nach Bern verkürzte.
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