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Bahnhofsarbeit ist eine Form von Sozialarbeit die Anfang des 20. Jahrhunderts in den Niederlanden gegründet wurde, um zu verhindern Prostitution. Frühere Exemplare des Stationswerks waren schon in Berlin und Bern finden.
Ursprung
Die erste niederländische Post für das Stationswerk wurde 1902 auf der Hauptbahnhof in Amsterdam geöffnet. Ein praktischer Schritt im Kampf gegen die Prostitution – „der Kampf gegen die“ Sünde” - und vor Schließung der Bordelle, das ende 19. Jahrhundert wurde von verschiedenen Frauenvereinen geführt, die sich zunächst hauptsächlich auf den Kampf gegen die „Regulierung der Prostitution“ und auf die Schließung von Bordellen konzentrierten. Sobald dies erreicht ist, könnte die Aufmerksamkeit darauf gerichtet werden, zu verhindern, dass Mädchen, die ihre Heimatstadt oder ihr Land verlassen haben, um „entweder aus Unwissenheit oder aus Leichtfertigkeit“ Arbeit zu suchen, in die Irre gehen. Es bestand ein Bedarf an einem System der internationalen Kommunikation, um Frauenhandel und über das Wohlergehen von Frauen zu wachen, die im Ausland eine Beschäftigung suchen.
Das Stationswerk ist zunächst einmal religiös inspiriert evangelisch, später auch römisch katholisch. Das Stationswerk wurde auf freiwilliger Basis von Vereinsmitgliedern gegründet, wobei vor allem denen geholfen wurde, die mit der Union bereits vertraut waren. Diese anfängliche Unverbindlichkeit wich 1902 der offiziellen Ernennung des Bahnhofsdame. Diese Dame, erkennbar an dem Band um ihren Arm, musste nach Mädchen Ausschau halten, die Hilfe oder Informationen bei der Ankunft eines Zuges oder eines Schiffes benötigen und diese ansprechen. Die Adressen, an die die Mädchen zu gehen glaubten, wurden auf Verlässlichkeit überprüft. Bei Bedarf wurde eine vertraute Unterkunft zur Verfügung gestellt. Ziel war es, alle Mädchen zu schützen – damit sie nicht in die falschen Hände geraten – ohne Unterschied Staatsangehörigkeit, Religion, Beruf oder Position.
Stationsarbeitsausschuss
Die Form des Stationswerks hat sich immer weiterentwickelt. Neue Zeiten erforderten eine andere Herangehensweise und regelmäßige Anpassungen. Während der Erster Weltkrieg Nicht die Mädchen und Frauen, sondern vor allem gestrandete Ausländer und Flüchtlinge brauchten Hilfe. Und nach dem Ersten Weltkrieg hatte sich auch die Mentalität der Mädchen verändert: Bevor eine passende Antwort auf diese Frage gefunden werden konnte, stellte sich eine neue Zielgruppe, ein großer Strom deutscher Mädchen, die auf Jobsuche in die Niederlande kamen.
Um die Organisation für die Entwicklung und das Wachstum der Arbeit besser auszurüsten, 1907 das 'Stationwerk-Komitee' wurde gegründet. Diese kümmerte sich nicht nur um die nationalen und allgemeinen Interessen des Stationswerks, sondern verwaltete auch die eigenen Finanzen und pflegte Beziehungen zu Schwesterorganisationen im In- und Ausland.
Sozialberatung und Nachrichtendienst Intelligence
Die Stationsarbeit war begrenzt von 1930 nicht mehr nur auf den Bahnsteigen und am Kai zu arbeiten. Um die Arbeit in einer Großstadt richtig ausführen zu können, erwies sich ein gut ausgestatteter Schreibtisch als notwendig. Das Sozialberatung und Geheimdienste Intelligence (M.A.I.) gegründet, die erste in Amsterdam. Diese M.A.I.s fungierten nicht nur als Erweiterung des Stationswerks, sondern auch als Informationsquelle für alle, auch für Männer, die sich im sozialen Bereich orientieren wollten. Am Ende überstand das Stationswerk zwei Weltkriege. Die Aktivitäten sind bis ca. 1948 zurück zu finden.
Neben der Stationsarbeit wurden auch andere Mittel zum Schutz der jungen Mädchen eingesetzt, wie mündlich und schriftlich Information, Arbeits- und Wohnungsvermittlung sowie die Einrichtung und Verwaltung von Unterkünften, dieSternenhäuser’. Anhand des zahlreichen Archivmaterials, darunter Fotos, Plakate und andere Ausdrucksformen, wird deutlich, in welchem Rahmen das Stationswerk entstand, in welchem Zeitraum es hauptsächlich stattfand und welche umfangreichen Aktivitäten es gab.
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise Literatur:
Verwendetes Archivmaterial:
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