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Stephan De Jonghe | ||||
| Geboren | 21. Oktober1902 | |||
| Verstorben | 30. Dezember1933 | |||
| Geburtsland | ||||
| Beruf(e) | Pianist, Musikwissenschaftler, Musikpädagoge | |||
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Stephan De Jonghe, auch Stefaan De Jonghe genannt (Kruishoutem, 21. Oktober1902 – Etterbeek, 30. Dezember1933) war ein BelgierMusikwissenschaftler, Pianist und Musikpädagoge.
Leben
Er war der Sohn von Gärtner van Schloss Kruishoutem (Aaishove) Remi Emiel De Jonghe und Maria Sidonia Tijdgat. Seine Musikalität wurde vom Organisten der Kirche des Heiligen Eligius. Es gelang ihm, Stephans Eltern davon zu überzeugen, ihn an der Freien Normalschule in . studieren zu lassen Sint-Niklaas.
Nach vierjährigem Studium erhielt De Jonghe 1921 sein Diplom als Lehrer-Organist. In diesem Jahr erhielt er auch ein Zertifikat als Harmonielehrer; 1923 weiteres Diplom als Bibliothekar; 1925 erster Preis für Klavier im höheren Grad. Anschließend studierte er an der Universität Gent bei Floris van der Mueren (Kunstgeschichte und Archäologie). Er schloss 1921 sein Magisterstudium mit dem Thema der Diplomarbeit ab Die Phono-Schallplatte im Dienste der Musikausbildung. Die Phono-Schallplatte im Dienste der Musikgeschichte.
Von 1921 bis 1929 lehrte De Jonghe an der Institut Saint-Martin in Aalst. 1926 gab er in derselben Stadt sein Pianistendebüt. Er unterrichtete auch durch eine Reihe von Vorträgen für die Nationales Institut für Rundfunk (1932). Er hatte eine eingehende Studie über Willem de Fesch, starb aber vorzeitig; die Studie wurde von F. van den Bremt abgeschlossen. In den letzten Jahren bildete er oft ein Klavierduo mit Marcel Boereboom.
Er starb im medizinisch-chirurgischen Institut Saint-Joseph in Etterbeek zu einem akuten Appendizitis.
Sein einziges bekanntes KompositionSuchscheinwerfer (1927) ist verloren gegangen.
Erbe
Das Stephan De Jonghe-Stiftung wurde 1969 mit dem Ziel gegründet, junge Menschen für Musik zu begeistern. Eine der Initiatoren war Yvonne Van den Sype, mit der sich Stephan De Jonghe verlobt hatte; eine Heirat kam wegen seines plötzlichen Todes nicht zustande. Andere waren Marinus de Jong, Marcel Boereboom und Denis Dill. Alle drei Jahre veranstaltet die Stiftung einen Klavierwettbewerb in Aalst. Voraussetzung ist, dass der Teilnehmer seine participant Wintergartenstudium einen ersten Preis gewonnen. Die Stiftung vergibt auch Stipendien, damit benachteiligte Studierende für ihre spätere Karriere im Ausland studieren können. Es gab auch die Organisation eines Kompositionswettbewerbs.
Stephan De Jonghe war während seines kurzen Lebens ein Förderer der Neuen Musik, unter anderem in der von ihm initiierten Reihe Neue Konzerte.
Sowohl Aalst als auch Kruishouten haben eine Stefaan De Jonghestraat.
Literatur
- Hommagebuch Stephan De Jonghe, Aalst, 1934.
- Marcel Boereboom, In Gedenken an Stephan De Jonghe, in: Musica Sacra, Brügge, 1934.
- Joseph Robijns und Miep Zijlstra, Stephan De Jonghe, in: Allgemeine Musik-Enzyklopädie Teil 5, Unieboek 1981, p. 100.
- J. Ghysens, Die Musikschule in Aalst, 1899-1979, Aalst, 1980.
- Flavie Roquet, Stephan De Jonghe, in: Lexikon Flämische Komponisten, geboren nach 1800, Toeselare, Roularta Books, 2007.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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