WikiDer > Stereoselektivität

Stereoselectiviteit

Stereoselektivität beschreibt im Stereochemie die Eigenschaft eines (Gemischs von) Reaktanten, über einen prinzipiell nicht stereospezifischen Reaktionsmechanismus zu reagieren, jedoch unter dem Einfluss anderer Faktoren (z.B. sterische Behinderung), um eine gewisse sterische Präferenz im Formprodukt zu bewirken. Es führt also nicht - anders als Stereospezifität - zu einem bestimmten isomeren Produkt, aber zu einer Mischung von mengsel Enantiomere, von denen die vorteilhaftesten Geometrie am meisten gebildet.

Die Selektivität von Enzymen wird in 3 Klassen eingeteilt: Regionenselektivität, Enantioselektivität und Substratselektivität. Bei der Stereoselektivität ist ein Enzym selektiv für das Aussehen oder die Struktur des Substratmoleküls.