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Stien Kaiser
Stien Kaiser
Stien Kaiser (1968)
Persönliche Informationen
Vollständiger NameChristina Wilhelmina Kaiser
Geburtsdatum20. Mai1938
GeburtsortDelft
GeburtslandFlagge der Niederlande Die Niederlande
Sportliche Informationen
Spezialisierung(en)rundum
Aktive Jahre1963-1972
Medaillen
Portal  Portalsymbol  Eislaufen

Christina Wilhelmina (Stien) Kaiser (Delft, 20. Mai1938) ist ein ehemaliger NiederländischEiskunstlaufmeister. Während des letzten Teils ihrer Karriere ritt sie als Stien Baas-Kaiser.

Wochenschau über die niederländischen Meisterschaften im Allround-Skating 1965, mit dem Sieg von Stien Kaiser dort.
Wochenschau von 1971 über die Eisschnelllauf-Weltmeisterschaft der Frauen in Helsinki. Ab 1:37: Am zweiten Tag gewinnt Stien Kaiser die 3 Kilometer gegen den 26-Jährigen Nina Statkevich (UdSSR). Kaiser ist Zweiter im Gesamtklassement.

Biografie

Stien Kaiser war ein Spätzünder. Sie lief im Team der Region Südholland vom Trainer Piet Zwanenburg. Als er vorschlug, sie in ein Trainingslager in Norwegen, war das von der KNSB abgelehnt, weil sie "bereits fünfundzwanzig" war.

In den sechziger und siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts erzielte sie dennoch eine beeindruckende Reihe von Ergebnissen. Ihren ersten Podestplatz, auch den ersten Niederländer bei der Allround-Weltmeisterschaft, erreichte sie 1965, als sie trotz einer Knieverletzung Bronze- gewonnen am Weltmeisterschaft Allround. Sie war zweimal Weltmeister. Auf der Weltmeisterschaft 1967 sie hat gewonnen Deventer drei Distanzen und hatte in der Endwertung vier Punkte Vorsprung. In diesem Jahr wurde sie gewählt Sportlerin des Jahres. Auf der Weltmeisterschaft 1968 im Helsinki sie erweiterte ihren Titel; Landsleute Ans Schut und Trage Geijssen waren Zweiter und Dritter.

Auf der Olympische Winterspiele in diesem Jahr gewann sie zweimal Bronze Medaillen. Auf der Spiele von 1972 im Sapporo sie hat gewonnen golden Medaille über 3000 Meter. Ihr Vorsprung auf die Nummer zwei, Dianne Holum, von 6,53 Sekunden ist immer noch der größte in der Geschichte des olympischen Eisschnelllaufs der Frauen. Sie hat auch gewonnen Silber- Medaille über 1500 Meter. Ihre vier olympischen Medaillen musste sie dann aus Geldgründen verkaufen.[1]

Zum Europameisterschaften im Eisschnelllauf der Frauen sie nahm dreimal teil. Auf der 1970 Europameisterschaft sie wurde Zweite in der EG von 1971 siebte und bei ihrer letzten Teilnahme an der Europameisterschaft 1972 sie wurde elfte. Auch auf dem Weltsprint sie nahm dreimal teil, 1970, 1971und 1972.

Stien Kaiser wurde sechsfacher niederländischer Meister im Allround; ein Rekord seit 1971. Sie stellte neun Weltrekorde in der Lang- und Mitteldistanz und im Vierkampf auf. Von ihren acht Teilnahmen an den Allround-Weltmeisterschaften holte sie 21 Distanzmedaillen (8-11-2). Alle acht Male gewann sie eine Medaille über 1500 und 3000 Meter; über 1000 Meter gewann sie fünf und über 500 Meter gewann sie einen. Bei ihren drei EM-Teilnahmen blieben ihr vier Distanzmedaillen (0-3-1) übrig. 1970 Silber über 1500 und 3000 Meter, 1971 Silber über 1500 und Bronze über 3000 Meter. Bei den Sprint-Weltmeisterschaften 1971 gewann sie die Silbermedaille über die 1. 1000 Meter und 1972 die Bronzemedaille über die 2. 1000 Meter.

Wissenswertes

  • 1963 war Stien Kaiser einer der Teilnehmer an der Barre Zwölfte elf Städte Tour. Sie hat es nicht ins Ziel geschafft, sondern musste rein franeker des Eises. 1997 ritt sie erfolgreich den Fünfzehnte Elf-Städte-Tour von.[2]
  • Dieser Skater war damals auch als Skater bekannt die Polizistin, der sich beim Sport ein recht neues Phänomen zunutze gemacht hat: Kontaktlinsen.
  • Kaiser heiratete am 31. März 1971 in Delft mit Lehrer Hisco Baas. Sie hatten zwei Töchter zusammen. Später wurde die Scheidung ausgesprochen.
  • Stien Kaiser ist der Cousin eines Skaters Kees Broekman. Seine ältere Schwester Hendrika Wilhelmina Broekman war mit Stiens Vater Gerrit Kaiser verheiratet.

Persönliche Aufzeichnungen

EntfernungZeitDatumJob
500 Meter44,814. März 1972Heerenveen
1000 Meter1.29,016. Januar 1971davos
1500 Meter2.15,815. Januar 1971davos
3000 Meter4.46,516. Januar 1971davos

Ergebnisse

JahrNK
rundum
EK
rundum
Weltmeisterschaft
rundum
Weltmeisterschaft
Sprint
olympisch
abspielen
1964 Gold
(Gold, Gold, Gold, Gold)
1965 Gold
(Silber, Gold, Silber, Gold)
Bronze-
(Bronze-, Silber, 4., Bronze-)
1966 Bronze-
(Gold, 8., Silber, Silber)
Bronze-
(20., Silber, Bronze-, Gold)
1967 Gold
(Gold, Gold, Gold, Gold)
Gold
(4., Gold, Gold, Gold)
1968 Gold
(Silber, Gold, Gold, Gold)
Gold
(6., Gold, Silber, Silber)
14. 500m
10. 1000m
Bronze- 1500m
Bronze- 3000m
1969 Gold
(Silber, Gold, 4., Gold)
Silber
(18., Gold, 5., Silber)
1970 Silber
(4., Bronze-, Gold, Silber)
Silber
(9., Silber, 6., Silber)
Silber
(15., Silber, 8., Silber)
18.
(21., 12., 19., 14.)
1971 Gold
(Bronze-, Bronze-, Gold, Silber)
7.
(10., Silber, 10., Bronze-)
Silber
(17., Silber, Silber, Gold)
4.
(16.) Silber, 12., 4.)
1972 Silber
(5., Bronze-, Bronze-, Bronze-)
11.
(21., 7., 11., 7.)
Silber
(8., Silber, Silber, Gold)
10
(14., 6., 13., Bronze-)
Silber 1500m
Gold 3000m

Medaillenspiegel

MeisterschaftGoldSilberBronze-
NK Allround-Klassifizierung
6
2
1
NK Allround Distanzen
18
8
6
EM-Allround-Rangliste
0
1
0
Europameisterschaft Allround Distanzen
0
1
3
Weltmeisterschaft Allround-Klassifizierung
2
4
2
Weltmeisterschaften Allround Distanzen
8
11
3
Olympia
1
1
2

Weltrekorde

Nein.EntfernungZeitDatumJob
13000 Meter5.04,829. Januar 1967davos
23000 Meter4.56,85. März 1967inzell
3Mini-Vier-Camp188,6345. März 1967inzell
43000 Meter4.54,63. Februar 1968davos
51000 Meter1.31,03. März 1968inzell
61500 Meter2.15,815. Januar 1971davos
73000 Meter4.46,516. Januar 1971davos
81000 Meter1.29,016. Januar 1971davos
9Mini-Vier-Camp182,81716. Januar 1971davos

[3]

Niederländische Aufzeichnungen

Nein.EntfernungZeitDatumJob
13000 m5.36,425. Januar 1964Amsterdam
2Mini-Vier-Camp213.31724./25. Januar 1964Amsterdam
3500 m48,87. März 1964Deventer
41000 m1.37,38. März 1964Deventer
53000 m5.29,98. März 1964Deventer
6Mini-Vier-Camp205.3667./8. März 1964Deventer
71500 m2.30,82. Januar 1965Amsterdam
83000 m5.23,13. Januar 1965Amsterdam
9Mini-Vier-Camp203.2672./3. Januar 1965Amsterdam
10500 m48,17. Januar 1967Amsterdam
111500 m2.30,47. Januar 1967Amsterdam
121000 m1.35,88. Januar 1967Amsterdam
133000 m5.16,58. Januar 1967Amsterdam
14Mini-Vier-Camp198.8837./8. Januar 1967Amsterdam
15500 m46,518. Februar 1967Deventer
161500 m2.23,018. Februar 1967Deventer
17Mini-Vier-Camp195.38418./19. Februar 1967Deventer
183000 m5.14,617. Dezember 1967Heerenveen
193000 m5.02,512. Januar 1969Heerenveen
20Mini-Vier-Camp194.10011./12. Januar 1969Heerenveen
211500 m2.21,51. Februar 1969Grenoble
22Mini-Vier-Camp190.4831/2. Februar 1969Grenoble
231500 m2.15,815. Januar 1971davos
241000 m1.29,016. Januar 1971davos
253000 m4.46,516. Januar 1971davos
26Mini-Vier-Camp182.81715./16. Januar 1971davos
27Sprint-Quadrathlon180.22020./21. Februar 1971inzell

[4]

Hinweis: Niederländische Rekorde konnten in den Niederlanden nur bis zur Saison 1969 gefahren werden.[5]