WikiDer > Stolzenau
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| Ort | |||
| Zustand | |||
| Landbezirk | Nienburg/Weser | ||
| Samtgemeinde | Mittelweser | ||
| Koordinaten | 52° 31′ N, 9° 4′ O | ||
| Allgemeines | |||
| Oberfläche | 65 km² | ||
| Einwohner(31-12-2018[1]) | 7.475 (115 Einwohner/km²) | ||
| Höhe | 29 m | ||
| Bürgermeister | Friedhelm Siemann | ||
| Wirtschaft | |||
| GewSt Hebesatz | % | ||
| Andere | |||
| Postleitzahl | 31592 | ||
| Vorwahlen | 05761, 05765 (Nendorf) | ||
| Nummernschild | NIE | ||
| Städtische Zentren | 9 Ortsteile | ||
| Gemeindenummer | 03 2 56 032 | ||
| Webseite | www.stolzenau.de | ||
Standort Stolzenau in Nienburg/Weser | |||
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Stolzenau ist ein Ort in der DeutscheZustandNiedersachsen, liegt in den Samtgemeinde Mittelweser in dem Kreis Nienburg/Weser. Der Ort hatte im Jahr 2013 7.475 Einwohner[2]. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gab es eine Einheit der Holländer Königliche Luftwaffe in Stolzenau stationiert.
Erdkunde
Stolzenau hat eine Fläche von 65 km² und liegt im Norden Deutschlands am linken Flussufer Weser in einer überwiegend niedrigen sumpfigen Sumpflandschaft.
Geschichte
Stolzenau entstand an der Stelle, wo 1346 vom Grafen von hoya ein Burg wurde gebaut. Der Name Stolzenau wurde 1370 erstmals urkundlich erwähnt und bedeutet so viel wie stolze Aue. Eine Aue ist das flache Gebiet mit Wiesen und Wäldern, das an einem Fluss liegt (Stolzenau wird am besten mit stolze Aue übersetzt). Eine Zeit lang war es die ständige Residenz des Earl of Hoya. Nach seinem Tod wurde die Grafschaft von den Herzogen von Braunschweig und Lüneburg gepachtet und Stolzenau in dieses Herzogtum eingegliedert.
1594 wurde das Dorf von einem großen Torfbrand heimgesucht, bei dem viele Häuser verloren gingen. Das Dorf blieb auch das Elend der Dreißigjähriger Krieg nicht gespeichert.
1625 wurde das Dorf von besetzt dänisch Soldaten. Nach dem Westfälischer Frieden Frieden kehrte ein und Stolzenau erlebte eine Zeit der wirtschaftlichen Entwicklung.
Im Jahr 1884 wurde der Werd Kreis Stolzenau gegründet und 1885 das noch heute bestehende Rathaus gebaut. Das Kreisverwaltung war bis 1932 im alten Schloss untergebracht. Diese änderte im Zweiten Weltkrieg ihr Ziel und wurde zu Arbeitsdienstlager. Nach 1945 wurde die Burg von verschiedenen Personen bewohnt und 1965 abgerissen. An gleicher Stelle wurde die Sekundarschule gebaut Schlossschule gebaut.
Das Wappen von Stolzenau stammt aus dem 15. Jahrhundert und besteht aus einem rot-gelben Grund mit einem Schlossturm links und einem Bärenklau rechts. Dies ist ein Symbol für die Burg des Earl of Hoya und seiner starken Armee. In der Mitte befindet sich ein Anker, der auf die Bedeutung der Schifffahrt auf der Weser hinweist.
Einheiten der niederländischen Luftwaffe
Als Folge der Kalter Krieg und die daraus resultierenden niederländischen Verpflichtungen gegenüber dem NATO Ab 1960 waren in Westdeutschland Einheiten der niederländischen Luftwaffe stationiert. Die letzte Einheit war im September 1966 die 5. Gruppe geführter Waffen (5GGW) etabliert. Der 5GGW wurde der Ort Stolzenau als ständiger Stützpunkt zugewiesen, woraufhin das Gruppenheerlager (GLK) und das niederländische Wohngebiet in der Stadt errichtet wurden. 5GGW bestand neben dem GLK aus 4 operativen Staffeln die mit Flugabwehrraketen des Typs ausgestattet waren MIM-23 Falke (500 und 501 qm) oder MIM-104 Patriot (502 und 503 qm). Die operativen Positionen waren die folgenden:
- 500 qm Bürste
- 501 qm Winzlar
- 502 qm Hoysinghausen
- 503 qm Reinsdorf
1985 wurde 5GGW durch die FIM-92 Stachel. Diese schultergestützte wärmesuchende Rakete diente der engen Verteidigung der Einsatzstellungen.
1991 wurden 502 und 503 sqn für zwei Monate in die Türkei entsandt, um den Luftwaffenstützpunkt und die Stadt zu verteidigen. Diyarbakir während der Golfkrieg.
Als Folge des Endes des Kalten Krieges wurde 5GGW im Juli 1995 eingestellt und damit nach 35 Jahren die Ära der niederländischen Lenkwaffeneinheiten in Westdeutschland beendet. Alle verbleibenden Einheiten kehrten in die Niederlande zurück und sind bei der Group Guided Weapons de Peel (GGW de Peel) einsatzbereit.
Quellen
- Gemeinde Stolzenau
- Sektion Geschichte der Luftwaffe
Externe Links
- (das) Samtgemeinde Mittelweser
- (das) Gemeinde Stolzenau (eingestellt)
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